Magix Music Studio 2007 deluxe
Starkes Paket
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Das Magix Music Studio deluxe ist laut Hersteller das weltweit meistgekaufte PC-Tonstudio. Und die Version 2007 kommt mit nochmals erweiterter Ausstattung. Lässt das Software-Studio zum Taschengeld-Preis noch Wünsche offen?
Es muss nicht immer die teure Studio-Software sein: Für den Anfang bieten auch Komplettpakete wie das Magix Music Studio 2007 deluxe alle nötigen Funktionen. Die Installation von Music Studio 2007 deluxe geht problemlos vonstatten, dauert aber einige Zeit, da über 1,7 GB Daten auf die Platte geschaufelt werden müssen. Rund 1,2 GB entfallen dabei schon auf Sounds und Samples für die mitgelieferten Software-Instrumente. Weniger erfreulich: Die Programme Music Manager (zur Musik-Archivierung), Foto Manager sowie eine „Silver“-Version von Magix Music Maker werden gleich mitinstalliert. Wer dies nicht möchte, hat leider keine Wahl und muß die Extras nachträglich wieder entfernen.
Lobenswert ist die Handhabung des Kopierschutzes: kein Dongle, keine Challenge/Response-Schlachten mit Freischaltung übers Netz. Beim ersten Programmstart muss einfach nur die Original-CD im Laufwerk liegen, das war’s. Nach der erfolgreicher Installation sticht einem die größte Neuerung sofort ins Auge: Waren Audio- und MIDI-Bearbeitung bei der Music-Studio-Software bislang auf zwei separate Programme verteilt, so ist in der 2007er-Version endlich alles unter einem Dach zusammen. Audio und MIDI sind auf einer Benutzeroberfläche vereint, was das Erlernen der Bedienung vereinfacht und den Workflow erheblich verbessert.
Die Optik des Music-Studios und auch das Handling erinnern stark an die HD-Recording-Software Samplitude, die auch von Magix stammt. Hatte dieses Programm früher den Ruf, nur von Raketenwissenschaftlern bedient werden zu können, so ist die Bedienung mittlerweile logisch und komfortabel geworden. In die objektorientierte Audio-Handhabung muss man sich nur kurz einarbeiten, dann kann es losgehen. Bis zu 64 Audio-Spuren samt sehr hochwertiger Effekte sowie eine nahezu unbegrenzte Anzahl von MIDI-Spuren stehen dabei zur Verfügung. Die Anzahl physikalischer Aus- und Eingänge ist auf je acht begrenzt.
(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 6/06)
Die Tests: Roland FR3s | Casio WK-3800 | Kawai CL30 | Behringer Xenyx 1204FX | Dynacord D12-3 | Shure Performance Gear Wireless | EasyLight Colour FloodBox II DMX | Magix Music Studio 2007 deluxe
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