Porträt: Martin Ernst
Mann für alles
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Ob Roland Kaiser, Joe Cocker oder „Sendung mit der Maus“: Martin Ernst ist dick drin als Keyboarder, Komponist und Produzent. Auch wer sein Gesicht nicht kennt, hat viel von ihm gehört.
Wer sich heute mit TV-Musik beschäftigt, kommt an Martin Ernst einfach nicht vorbei. Angefangen bei der „Sendung mit der Maus“ über die Musik zu „Schmidteinander“ – die damalige WDR-Show mit Harald Schmidt und Herbert Feuerstein – bis hin zu „RTL Samstag Nacht“ hat Ernst musikalische TV-Geschichte geschrieben.
Doch nicht nur hinter der Bühne ist der Keyboarder erfolgreich aktiv, sondern auch auf der Bühne. Mit den „RTL AllStars“, den „Comedy AllStars“ von Pro Sieben oder mit dem „Urwaldorchester unter der Leitung von Silberrücken Martin Ernst“ für die SAT1-Show „Ich Tarzan, Du Jane!“ spielte sich der findige Münchner mit zum Teil hochkarätigen Begleitmusikern durch unzählige TV-Shows. Und auch als Komponist von Event-Shows etwa für Mercedes, Grundig oder den FC Bayern ist Martin Ernst heute erfolgreich. Doch das war nicht immer so, denn aller Anfang ist schwer.
Martin Ernst wächst in einem sehr musikalischen Haushalt auf. Nicht Fernseher und HiFi-Anlage bestimmen Anfang der 1950er-Jahre seine Kindheit, sondern Schubert-Lieder live im Wohnzimmer und Choraufführungen in der Kirche. „Noch heute erzählen meine Eltern, dass ich erst singen und dann sprechen lernte“, erinnert sich Ernst. Der Kindheits-Hit des kleinen Martin war übrigens Händels „Messias“.
(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 4/08)
Die Themen: Marketing für Musiker | Porträt: Kathrin Scheer | Porträt Martin Ernst
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