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Porträt: Pianotainment


Musikalische Action


Wenn Stephan Weh und Marcel Dorn in die Tasten hauen, ist nicht nur virtuose Kunst garantiert, sondern jede Menge Spaß und Unterhaltung – ein Erfolgskonzept, das bereits seit 12 Jahren funktioniert.


Musik mag jeder, Lachen aber auch. Was liegt also näher, als beides miteinander zu verbinden? Das Duo „Pianotainment“ hat es – wie viele vor ihm – getan und hebt sich doch ab von der großen Masse der Mu­sik­unterhalter. Denn hier stehen nicht verbale Anekdoten und musikalische Einlagen nebeneinander, sondern die gelernten Pianisten verstehen beides aufs Unterhaltsamste miteinander zu verschmelzen. Da werden bekannte Stücke aus Klassik, Jazz und Pop aufs Korn genommen und durch ebenso charmante wie witzige Moderationen miteinander verbunden, so dass für musikalische Kenner genauso viel Unterhaltsames dabei ist wie für den an leichter Popkost orientierten Konsumenten. Kaum eine musikalische Epoche ist sicher vor den Jazz-Pianisten Weh und Dorn.


Damit all dies leicht und locker über die Bühne kommt, ist na­tür­lich jede Menge Virtuosität notwendig. Bis sich Stephan Weh (geb. 1976 in Memmingen) und Marcel Dorn (geb. 1977 in Kemp­ten) bei der Bundeswehr als Wehrpflichtige kennen lernten, hatten beide schon eine klassische Klavierausbildung von frühes­ter Kindheit an hinter sich. Jazz und Blues erschlossen sich beide dann autodidaktisch. Dies war kein Nachteil: „Man ist irgend­wie freier“, sinniert Weh, „als mit einer streng strukturierten Ausbildung.“


(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 5/08)

 

 

 



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