Ralf Schwarz: Keyboarder bei Ina Müller

Heimlicher Klassiker


Ralf Schwarz ist auf der Bühne zu Hause: Für Ina Müller, Stefan Gwildis und das Im­pro­visationstheater „Hidden Shakespeare“ greift er regelmäßig in die Tasten. Nur bei Klassik hat er Hemmungen – zumindest in der Öffentlichkeit.


Ralf Schwarz kann eigentlich alles. Diesen Ein­druck gewinnt man zumindest, wenn man ihn bei seinen unterschiedlichen Jobs an den Tasten erlebt. Die Bandbreite reicht dabei von der Rolle als Pianist beim Improvisationstheater „Hidden Shakespeare“, über den Organistenposten bei Stefan Gwildis bis zum aktuellen Job als Tour-Keyboarder bei Ina Müller. Der Künstler selbst ist da natürlich bescheidener: „Ich bin kein Klassikpianist“, schränkt er unumwunden ein. Für klassische Musik kann sich der Tastenvirtuose aber sehr wohl erwärmen: „Ich spiele heimlich Bach“, räumt er ein. Auf eine Kost­probe muss die Öffentlichkeit allerdings verzichten.


Die ersten musikalischen Gehversuche von Ralf Schwarz fallen in die Zeit, in der „Väter sich Heim­or­geln anschafften“, berichtet der Musiker. So kommt es, dass bei Familie Schwarz eine Philicorda-Heim­orgel steht und für die ersten Spiel­ver­suche herhal­ten muss. Sechs Jahre klassischer Klavierunterricht schließen sich direkt an – nur kurz unterbrochen von einem Ausflug in Richtung Gitarre und Bass. „Aber ich habe schnell gemerkt, dass man beim Klavier schneller zum Erfolg kommt“, erzählt Schwarz. „Letzt­endlich hat damals also meine Faul­heit gesiegt.“


(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 3/09)

 

 



Die Themen: Sebastian Padotzke | Ralf Schwarz | Susi Weiss | Ende des Lautheitswahns | Recht: Schutzfristverlängerung für Leistungsschutzrechte



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