Archiv




Serenety Gray


Verzerrt war gestern


Nicht alltäglich: Da stellt eine Rockband E-Gitarre und Verzerrer in die Ecke, um als 7-Mann-Forma­tion mit Akustik­gitarren, Klavier und Cello die gleichen Stücke zu spielen – aber eben ganz anders.


Akustische Bandprojekte haben Konjunktur. Und dabei muss die Reise nicht einmal Richtung Chanson gehen, wie etwa bei Annett Louisan. „Wir haben als 4-Mann-Rockband begonnen, so rich­tig mit dem E-Gitarren-Brett“, erinnert sich Patrick Sanders, Gitarrist und Bandleader von Serenity Gray. „Im letzten Jahr hatten wir dann das Angebot, in einem Unplugged-Laden zu spielen. Dabei ist uns schnell klar geworden, dass wir nicht einfach die vorhandenen Stücke weichspülen konnten, sondern etwas komplett Neues machten mussten.“


Im Bandinfo überrascht Serenity Gray mit einem für Rocker ungewöhnlichen Credo: Der Verzicht auf E-Gitarren, Verzerrer und Boxentürme schaffe mehr Platz für das Wesentliche – die Musik. Dazu Patrick Sanders: „Wenn man mit einer Rockband spielt, laut und mit stiltypischen Gitarrenriffs, ist der Sound dicht und kompakt. Unplugged klingt das Ganze plötzlich sehr offen. Und du merkst: Mensch, da ist Platz für andere Instrumente.“ So kam erst die zweite Gitarre dazu, dann das Klavier und dann das Cello.


(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 1/09)

 

 



Die Themen: Christoph Siegenthaler | Serenty Gray | 25. Ingolstädter Jazztage |
10 Jahre L.U.C.A.S | Recht: Bandnamen nach der Auflösung | Online-Extra Rick Seratte



Die aktuelle Tastenwelt jetzt bestellen



© 2005-2011 Tastenwelt - ein Magazin der PPVMEDIEN GmbH - Impressum