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Stücke nachspielen ist noch kein Erfolgskonzept. Stattdessen sollte man sich auch als Coverband ein eindeutiges musikalisches Profil erarbeiten.
Die Gypsys aus Frankfurt haben es geschafft.
Auch als „Kommerzmusiker“ darf man mal philosophieren: „Wir sehen uns nicht als Top-40-Band“, sagt Michael Kercher. „Wir covern also nicht die aktuellen Charts rauf und runter. Stattdessen wollen wir authentisch klingen, bei dem was wir tun und das Publikum damit berühren.“ Die Frankfurter Band Gypsys existiert seit 1984. Gegründet wurde sie von dem Gitarristen Tom Knauer, der die Truppe als Frontmann nachhaltig prägte. Auf der Suche nach einem Bandnamen ließ sich der bekennende Jimi-Hendrix-Fan von der „Band Of Gypsys“ des Gitarren-Großmeisters der 60er inspirieren. Neben Hendrix-Covers spielte die Band aber auch eigenes Material.
Nachdem sich Tom Knauer zugunsten eines lukrativeren Country-Projekts von seinen Rockgitarren-Träumen verabschiedet hatte, entwickelten sich die Gypsys im Lauf der Jahre zu einer 4-Mann-Coverband mit der Sängerin (Ena Roth). Neben Gitarrist Michael Baum und Keyboarder Ray Bildesheim sind mit Bassist Cord Kunze und Schlagzeuger Michael Kercher auch zwei ehemalige Gründungsmitglieder im Spiel. Michael Kercher ist außerdem auch noch Chef der Künstleragentur „Rent A Band“ und Manager der Gypsys – was sich auf die Auftragslage der Band äußerst positiv auswirkt. Denn sehr oft ist das Eigenmarketing die Schwachstelle auch wirklich guter Bands.
(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 5/10)
Die Themen: Porträt: Udo Jürgens | Porträt: The Gypsys | Recht: Rechtsfragen bei der CD-Produktion (2) | Film-Tipp: Pianomania
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