25. Ingolstädter Jazztage
Ausgeprägter Tastensinn
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Die 25. Ingolstädter Jazztage sorgten mit einem exzellenten Programm für ein Glanzlicht im Eventkalender. Vor allem Tastenfreunde kamen auf ihre Kosten.
Seit einem Vierteljahrhundert ist der Jazz in Ingolstadt zu Hause. Regelmäßig im Spätherbst präsentiert die Stadt an der Donau ein hochkarätiges Programm, das mittlerweile Zuschauer aus ganz Süddeutschland und Baden Württemberg anlockt. Das galt auch – oder besser – vor allem für die 25. Jubiläumsausgabe des Traditionsevents. Wie schon in den Vorjahren brachten die Veranstalter den Event nicht nur auf die großen Bühnen. Auch in Clubs und Kneipen fanden vom 19. Oktober bis zum 9. November Konzerte, Sessions, Warm-up-Gigs, Jazz-Frühschoppen und Ausstellungen rund um die Blue Notes statt.
Grundbedingung für jede Veranstaltung: Qualität bei kundenfreundlichen Eintrittspreisen. Während manche Veranstaltung, wie das Konzert der Jazzförderpreisträgerin Christina Jung am Eröffnungsabend kostenlos war, gab es sogar Glanzlichter zum schlanken Eurokurs: Thilo Wolf, immerhin einer der besten deutschen Jazzpianisten, gastierte mit Band für gut 13 Euro. Die Kneipenkonzerte, unter anderem mit Dana Fuchs & Jon Diamond, Pit Müllers Hot Stuff und Tok Tok Tok gab es für jeweils 12 Euro, und die Jazzkantine kochte am 6. November für 16,50 Euro auf. Selbst das für viele als Höhepunkt des Festivals bewertete Gipfeltreffen von Chick Corea & John McLaughlin Five Peace Band im Festsaal schonte mit Ticketpreisen unter 40 Euro den Geldbeutel.
(Mehr lesen Sie in Ausgabe 1/09)
Die Themen: Christoph Siegenthaler | Serenty Gray | 25. Ingolstädter Jazztage |
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