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Immer öfter sieht man Keyboarder, die auch auf der Bühne mit Laptop operieren. Was das bringt und welche Software die Vorhaben eines Live-Musikers unterstützt, haben wir für Sie untersucht.
Gute Gründe sprechen für den Live-Einsatz mobiler Computer auf der Bühne: Fertige Studio-Projekte lassen sich einfach aufs Live-Equipment übertragen, hervorragende virtuelle Instrumente wie Konzertflügel, Trompete oder Hammond-Orgel stehen anspielbereit, und natürlich können Audio- und MIDI-Dateien abgespielt oder Layer- und Split-Kombinationen erstellt werden. Der Rechner scheint für alle Ideen und Spielarten offen zu sein.
Einschalten und spielen – so einfach wie bei herkömmlichen Keyboards geht es aber leider (noch) nicht. Zuerst muss die Software eingerichtet werden, am besten auf einem Rechner, dessen System man nicht ständig ändert – never change a running system! Ob der Computer mit Mac OS X oder einem Windows-System betrieben wird, ist eine Geschmacks- oder Glaubensfrage. Unverzichtbar sind ein gutes Audio-MIDI-Interface, am besten mit XLR-Anschlüssen, und ein Controller-Keyboard, um die Presets der Software-Instrumente spielen und verändern zu können. Wer nur Audio-Passagen oder einzelne Samples einfliegt, kann getrost ein kleines Keyboard mit 49 Tasten verwenden.
(Mehr lesen Sie in Ausgabe 4/2010)
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