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Vom Nischenprodukt zum Trendsetter: Säulen-PA-Systeme erobern den Markt. Wir sagen, was hinter dem neuen PA-Typus steckt, wer von der neuen Technik besonders profitiert und wie man sie richtig einsetzt.
Was man für einen neuen Geniestreich der Beschallungsindustrie halten könnte, hat bereits eine lange Geschichte. Denn tatsächlich ist der Säulenlautsprecher fast so alt wie der Lautsprecher mit Trichter – heute als Horn bekannt. Unzählige Kirchen, Museen, Bahnhofshallen und andere öffentliche Gebäude wurden seit der Erfindung der Elektroakustik mit Säulenlautsprechern ausgestattet. Was man damit an Klang-
erlebnissen assoziiert, lässt in aller Regel aber zu wünschen übrig: quäkend, nervend und penetrant. Warum also der Versuch, ein scheinbar ungeeignetes Wiedergabesystem für hochwertige Beschallungsaufgaben einzusetzen?
Das technische Vorbild für Säulenlautsprecher moderner Prägung sind professionelle Line Arrays, 1992 erstmals vorgestellt vom französischen Hersteller L-Acoustics mit dem V-DOSC. Was steckt dahinter? Ziel jeder Beschallungssituation ist es, eine räumlich begrenzte Fläche bzw. einen Raum mit Schall zu versorgen. Dabei soll im Idealfall jeder Punkt im Raum mit ausreichend Pegel und einem möglichst unverfälschten Klangbild versorgt werden. Mit einem konventionellen Lautsprecher pro Seite ist das oft nicht machbar, kombiniert man jedoch mehrere davon, kommt es im Klangbild zu Bereichen akustischer Überschneidung (Interferenz) – es drohen Auslöschungen und Klangeinbußen.
(Mehr lesen Sie in der Ausgabe 4/10)
| Walter Pietsch (Bose) „Entwickelt aus der Idee eine unverstärkte Performance für alle im Raum hörbar zu machen, verfolgt das Bose L1 das Konzept eines individualisierten Verstärkungs-Systems, das Musiker und Publikum das Gleiche hören lässt. Durch seine exzellente Wiedergabe, sein einfaches Handling und sein preisgekröntes Design zeigt das L1 täglich im Live Einsatz, warum es als das Original die gültigen Maßstäbe für einen neuen Beschallungs-Markt setzt.“ |
| Philipp Wrede (Music & Sales) „HK Audio Elements verbindet die klanglichen Vorzüge moderner Line-Array-Technik mit der einfachen Handhabung ultrakompakter Portable-PAs. Egal ob kleine Sprachbeschallung, dezentes Gala-Dinner oder kraftvolles Bandaudio – aus den sechs Elementen lassen sich die unterschiedlichsten Konfigurationen mit nur wenigen Handgriffen zusammenstellen und aufbauen. Dabei passt immer alles hervorragend zusammen – mechanisch, elektrisch und natürlich vor allem akustisch. Ein weiterer Vorteil: Selbst das größte Setup mit 3,6 kW passt in einen PKW der Mittelklasse, und dank der integrierten Signalführung E-Connect muss lediglich ein Minimum an zusätzlichen Kabeln mitgeführt werden.“ |
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| Uli Haug (Fohhn Audio AG) „Seit über 10 Jahren entwickeln wir hochwertige Säulenlautsprecher. Unser Ziel: Die Vorteile großer Line-Arrays, wie z.B. gleichmäßige Abstrahlung und hohe Reichweite, auf kompakte und einfach einsetzbare Systeme zu übertragen. Diesen Anspruch setzen wir mit der Fohhn Linea-Serie bereits seit 2006 konsequent um. 2007 gelang es uns, mit den Linea-LX-Systemen die Messlatte für Linienstrahler auf ein neues Niveau zu heben. Unser Ingenieurteam entwickelte das Fohhn-Hybrid-Line-Array-Prinzip. Erstmals wurden hierfür in einem Säulenlautsprecher leistungsstarke Bass-Mittelton-Chassis mit 1-Zoll-Kompressionstreibern und Waveguide kombiniert. Das Fohhn-Hybrid-Prinzip sorgt für beste Klangqualität bei Sprache und Musik, hohe Dynamik sowie ein sehr gleichmäßiges Abstrahlverhalten über alle Zuhörerbereiche.“ |
| Winfried Seeburg (Seeburg acoustic Line) „Bei der Entwicklung der Linienstrahler GL16 und GL24 konnten wir auf Erfahrungen zurückgreifen, die wir bereits mit unseren Galeo-Line-Arrays sammeln konnten. Wir wollten nicht irgendeinen Linienstrahler entwickeln, sondern ein Mini-Line-Array, welches mehrere Elemente in einem Gehäuse sinnvoller Länge zusammenfasst. Damit kann bereits eine einzelne GL16- bzw. GL24-Einheit als Beschallungssystem mit hoher Reichweite genutzt werden. Zwei akustisch gekoppelte Linienstrahler sorgen für ein sehr breites Frequenzspektrum, die 100-Grad-Hochtonhörner mit den Trennstegen gewährleisten ein optimales horizontales Abstrahlverhalten und eine phasenkohärente Zylinderwelle bis über 13 kHz. Da die Phasenlage über die Länge der Zeile immer gleich ist, ist das System skalierbar und kann zu einer nahezu beliebig großen Schallzeile erweitert werden.“ |
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| Sebastian Oeynhausen (Atlantic Audio) Renkus-Heinz hat mit IC Live einen Zeilenlautsprecher mit digitalem Beamsteering, der live-tauglich ist und Sprache sowie Musik perfekt wiedergibt. Die IC Live plus Subwoofer ist ein PA-System für kleine bis mittelgroße Veranstaltungen. Für Verleiher und technische Event-Agenturen „indoor“ und „outdoor“ eine interessante Lösung. Das schlanke Design gibt Stage Designern mehr Spielraum für die Gestaltung. Das System ist elegant, unauffällig und einfach zu handhaben – egal ob es auf die Bässe gestackt oder separat geflogen wird. Die benötigte Hardware ist in den Einzelelementen bereits vorhanden. |
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