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Steinberg Cubase Studio 4


Vier gewinnt


Eines der bekanntesten Sequencer-Programme geht in die nächste Runde: Cubase 4 heißt die aktuelle Version aus dem Hause Steinberg und ist als Cubase Studio 4 auch in einer abgespeckten Variante für Homerecordler und Projektstudios erhältlich. Welche Neuerungen bringt die vierte Generation?


Früher oder später erwischt es jeden Keyboarder: Die eigene Musik will aufgenommen werden. Mit den Bordmitteln eines Arranger-Keyboards oder einer Workstation kommt man zwar schon recht weit, stößt aber früher oder später doch an Grenzen. Bleibt der klassische Mehrspur-Recorder oder – viel komfortabler – ein Sequencer-Programm. Einen Rechner hat man in der Regel ohnehin. Was liegt also näher, als diesen auch zum Erstellen oder Bearbeiten von MIDI-Files, für Demos oder Produktionen zu nutzen?


Eines der führenden Programme auf dem Markt ist Cubase von Steinberg. Die Software-Sequencer der unterschiedlichen Hersteller haben sich im Lauf der Zeit zu wahren Funktionsmonstern entwickelt und sich unter dem steten Konkurrenzdruck stark angenähert, was die gebotenen Funktionen angeht. Für die üblichen Aufgaben muss es aber nicht immer die High-End-Version sein. Deutlich günstiger und sinnvoll abgespeckt bietet sich die Version Cubase Studio 4 gerade für die vielen Homerecordler oder Projektstudios an.


Die Installation geht mühelos vonstatten. Der Computer von Update-Kunden sollte über einen Internet-Zugang verfügen, um das Programm zu autorisieren: Dabei wird auf einen USB-Stick, der als Schutz vor Raubkopien dient, eine Datei geschrieben, die das Programm erst lauffähig macht. Bei der Vollversion ist die Lizenzdatei schon dabei. Der Monitor sollte eine Auflösung von mindestens 1280 x 800 Pixel bieten, damit die Darstellung übersichtlich bleibt. Eine flotte Grafikkarte darf es auch gerne sein, um Ruckeln und Streifen beim Verschieben von Fenstern zu vermeiden. Als Mindestvoraussetzung wird ein PC mit 1,4-GHz-Prozessor und 512 MB Arbeitsspeicher angegeben. Für reine MIDI- und kleinere Homerecording-Projekte mag das gerade noch ausreichen, mehr Rechenleistung schadet aber in keinem Fall. Auf einem betagten Pentium-4-Computer mit 2,26 GHz lässt sich ein typisches Homerecording-Projekt mit mehreren Audiospuren samt einigen Insert-Effekten und dem Edel-Hall Roomworks ohne Schwierigkeiten realisieren. Für anspruchsvolle Arrangements sollte man aber zu einem aktuellen Rechner greifen.



(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 1/07)



Die Tests: Roland E-50 | Casio Privia PX-410R | Ketron MidJay Software Version 4.0 | Yamaha EMX5016CF | Monacor ESP-6HQ | TC Helicon VoiceSolo VSM-300 | Phonic Performer A 540 | Shure KSM9 | Steinberg Cubase Studio 4



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