Workshop: Stilsicher spielen - Jazz Basics (2)

Jazz oder nie (2)


In dieser Ausgabe  zeigen wir Ihnen, wie Sie einen Titel mit jazzigen Akkorden aufpeppen können. Der Schlüssel dazu ist die im Jazz besonders wichtige Stufentheorie.


In der vorangegangenen Folge dieses Workshops haben Sie erfahren, mit welchen Mitteln man eine Melodie verjazzen kann. Vorrangig gehören dazu zwei Techniken, nämlich das Synkopieren der Melodie, also das rhyth­mische Versetzen der Melo­dietöne, und das Reharmonisieren, also das Verän­dern der zugrunde liegenden Akkorde. Dieser zweite Aspekt soll in die­ser Folge anhand eines weiteren Beispiels vertieft werden, wobei es speziell um das Rehar­mo­nisieren, also das Finden von neuen Akkor­den geht.


Das Musikstück, das dabei durch die Jazzmangel gedreht werden soll, ist das „Te Deum“ von Char­pentier, vielen Lesern noch gut bekannt als „Euro­visionshymne“. (Notenbeispiel 1) Das Original be­steht melodisch aus den Tönen von C-Dur und benutzt die Akkorde C-Dur (Grundtonart, Tonika oder I Stufe), F-Dur (Subdominante bzw. IV Stufe) und G-Dur (Dominante bzw. V Stufe). Für alle, die mit dem Begriff der Stufen nicht so vertraut sind, deshalb zunächst ein kleiner Exkurs.


(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 2/10)



Der Workshop

In dieser Workshop-Reihe lernen Sie unterschiedliche Musikstile kennen und erfahren, wie Sie diese so interpretieren, dass Kenner ins Schwärmen kommen.




Rubrik "Tasten": Ketron Audya OS 3.0A | Casio Celviano AP-620 | Yamaha S70/90 XS | Roland Juno-Di | Roland GW-8 Version 2 | Interview: Bodo Wartke | Workshop: Stilsicher spielen | Workshop: Keyboard-Tipps | Workshop: Pop-Piano | Workshop: Sound



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