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In dieser Ausgabe zeigen wir Ihnen, wie Sie einen Titel mit jazzigen Akkorden aufpeppen können. Der Schlüssel dazu ist die im Jazz besonders wichtige Stufentheorie.
In der vorangegangenen Folge dieses Workshops haben Sie erfahren, mit welchen Mitteln man eine Melodie verjazzen kann. Vorrangig gehören dazu zwei Techniken, nämlich das Synkopieren der Melodie, also das rhythmische Versetzen der Melodietöne, und das Reharmonisieren, also das Verändern der zugrunde liegenden Akkorde. Dieser zweite Aspekt soll in dieser Folge anhand eines weiteren Beispiels vertieft werden, wobei es speziell um das Reharmonisieren, also das Finden von neuen Akkorden geht.
Das Musikstück, das dabei durch die Jazzmangel gedreht werden soll, ist das „Te Deum“ von Charpentier, vielen Lesern noch gut bekannt als „Eurovisionshymne“. (Notenbeispiel 1) Das Original besteht melodisch aus den Tönen von C-Dur und benutzt die Akkorde C-Dur (Grundtonart, Tonika oder I Stufe), F-Dur (Subdominante bzw. IV Stufe) und G-Dur (Dominante bzw. V Stufe). Für alle, die mit dem Begriff der Stufen nicht so vertraut sind, deshalb zunächst ein kleiner Exkurs.
(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 2/10)
In dieser Workshop-Reihe lernen Sie unterschiedliche Musikstile kennen und erfahren, wie Sie diese so interpretieren, dass Kenner ins Schwärmen kommen.
Rubrik "Tasten": Ketron Audya OS 3.0A | Casio Celviano AP-620 | Yamaha S70/90 XS | Roland Juno-Di | Roland GW-8 Version 2 | Interview: Bodo Wartke | Workshop: Stilsicher spielen | Workshop: Keyboard-Tipps | Workshop: Pop-Piano | Workshop: Sound
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