Alto APM200
Kraftpaket
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Mit gleich vier Endstufenblöcken ist der Alto APM200 ein Kraftprotz unter den Powermixern, aber auch die übrige Ausstattung kann sich sehen lassen. Preis und Gewicht fallen dagegen erfreulich bescheiden aus.
Für den einen sind Powermixer ein fader Kompromiss aus unterdimensionierten Endstufen und unzureichend ausgestattetem Mischpult, andere hingegen schwören gerade wegen der funktionalen Kombination aus Regie und Antrieb auf diese Geräte. Mit dem APM200 präsentiert Alto einen Powermixer, der die Skeptiker zumindest in Sachen Ausstattung auf den ersten Blick überzeugen dürfte: 16 gut ausgestattete Monokanäle, integrierte Effekte und vier potente Endstufenkanäle in einem erstaunlich handlichen Pultgehäuse, das solide verarbeitet ist.
Umfangreich bestückt, jedoch keinesfalls unübersichtlich präsentiert sich der APM200. Die Funktionsgruppen sind klar gegliedert und farblich gekennzeichnet, Schalterzustände lassen sich durch integrierte Beleuchtung oder eindeutige Farbmarkierungen sehr klar ablesen. Die Fader und Drehregler arbeiten sauber und griffig, für manchen Geschmack eventuell etwas zu stramm. Das Anschlussfeld des Powermixers ist zweigeteilt; abgesehen vom Netzanschluss und den Verstärkerausgängen befinden sich alle weiteren Ein- und Ausgänge an der Oberseite des Powermixers. Zum Einspeisen von Signalen stehen 16 Monokanäle und zwei Stereowege an dem Mixer bereit.
(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 1/09)
Wertung
Alto APM200: Powermixer | |
+ | Aux- und Effektwege auf Fadern |
+ | Zusätzlicher Mono-out mit regelbarem Hicut |
- | Klinkenbuchsen an den Lautsprecherausgängen |
- | Summen-Equalizer neigen zum Rauschen |
Rubrik "Bühne": Soundcraft GB2 12.2R | Alto APM200 | HK Audio Premium Pro 8 |
RCF ART-725 A | AKG C 214 | Electro-Voice PL-Serie | Kurztests | Experten-Interview: Thomas Adt | Workshop: Bühnenlicht für Einsteiger | Workshop: Funkmikrofone in der Praxis
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