Test: Capella Wave Kit 1.0

Noten-Automatik


Die Capella-Software AG bringt mit Capella Wave Kit ein Programm, das aus Audio-Dateien automatisch Noten generieren kann. Damit nicht genug: Auch das tongenaue Bearbeiten einer Audio-Datei ist möglich. Wie gut das klappt, haben wir ausprobiert.


Davon träumen viele Musiker: CD einlegen, und ein Programm erstellt die passenden Noten zum Gehörten. Viele haben sich schon an dieser Aufgabe versucht – mit wechselndem Erfolg. Jetzt wirft die Capella-Software AG Capella Wave Kit 1.0 in den Ring, um zu zeigen, was man auf diesem Sektor leisten kann. Einiges davon gefällt, anderes weniger, aber der Hersteller spricht die Problemfelder selbst an. Die Aufgaben für das Programm sind nicht leicht, in einer Broschüre schreibt der Hersteller sogar „anspruchsvoller als eine Mondlandung“.


Ganz grob lassen sich drei bis vier typische Einsatzgebiete für Capella Wave Kit umreißen: Der so ge­nann­te Tonteppich, bei dem die Waveform-Darstellung einer geladenen Audio-Datei auf die Tasten einer Pianorolle verteilt wird, unterstützt den Anwender z.B. bei der optischen und akustischen Analyse von Musikstücken. Dies kann man beim Heraushören von Musik, aber auch im Unterricht sinnvoll einsetzen. Im Unterricht kann man hier auch einiges über Ober­töne und Formanten lernen. Interessant ist daneben die Möglichkeit, einzelne Töne aus dem Waveform-Spektrum herauszugreifen und separat anzuhören.


(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 1/12)


 

Wertung

Capella Wave Kit 1.0: Wave-Editor und Audio-to-MIDI-Konverter

+

Gute Ergebnisse bei einfacher Instrumentalmusik

+

Unterstützung bei der Analyse

+

Didaktischer Wert

-

Artefakte bei der Wave-Bearbeitung

-

Programmnutzen bei komplexer Musik begrenzt





Rubrik "Software": Kaufberatung: Notensatzprogramme | Test: Capella Wave Kit 1.0 | Workshop: Apple iPad für Musiker (7)



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