Kurzweil SP2X
Aufbruch
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Mit neuen Produkten will sich Kurzweil wieder zur alten Größe aufschwingen. Ob sich die Aufbruchsstimmung an harten Fakten festmachen lässt, muss das Stagepiano SP2X unter Beweis stellen.
Pianosounds von Kurzweil haben die Pop-/Rockmusik der 90er Jahre entscheidend mitgeprägt. Wenn das Unternehmen unter Federführung des alten und neuen Chefstrategen Ray Kurzweil jetzt das neue Stagepiano SP2X auf den Markt bringt, sind die Erwartungen entsprechend hoch. Die Instrumente der SP-Serie bieten in der Regel einen überschaubaren Funktionsumfang und sollen in erster Linie für durchsetzungsfähige Sounds im Bandkontext sorgen. Masterkeyboard-Funktionen und Soundbearbeitungsmöglichkeiten findet man bei Kurzweil in der PC-Serie, die zum Jahreswechsel ebenfalls Neues bieten soll.
Das SP2X kann mit seinem schicken grau-silbernen Design auf Anhieb gefallen. Vom reinen Digitalpiano unterscheidet es sich hauptsächlich durch die vier Drehregler für verschiedene Echtzeitfunktionen wie MIDI-Controller, Lautstärke der Live-Parts oder Effektintensität. Wer von Workstations und Arranger-Keyboards mit farbigen Touchscreens verwöhnt ist, mag ein 3-Zeichen-LED-Display etwas spartanisch finden. Allerdings hat man auf alle wichtigen Funktionen direkten Zugriff, und der Verzicht auf ein prunkvolles Display trägt zu einem günstigen Preis bei.
(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 1/08)
Wertung
Kurzweil SP2X: Stagepiano
| |
+ | Gute Live-Sounds |
+ | Einfache Bedienung |
+ | USB-Anschluss |
- | Nur sehr kleines Display |
Die Tests: Kurzweil SP2X | Kawai CL 25 | Roland HP-207e | Yamaha CVP-409 | Roland SonicCell | Cakewalk Sonar 7 | JBL PRX 5 | Nova Scorpion | FBT HiMaxX 40a | Electro-Voice ZxA5 | Allen&Heath ZED-14 | IMG Stage Line RGBL-180DMX & RGBL-380DMX
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