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Kurzweil SP2XS


Multitasking


Mit dem SP2XS bewegt sich Kurzweil an der Grenze zwischen Stage- und Kompaktpiano. Funktioniert das musikalische Multitasking?


Der gute Ruf eilt dem Kurzweil SP2XS schon durch seine Verwandtschaft zum Stagepiano SP2X (Test in Ausgabe 1/08) voraus. Ausge­stat­tet mit Lautsprechern und optionalem Unterbau adressiert es aber im Schwerpunkt Heimspieler, die sich den Weg auf die Bühne offen halten möchten. Hierfür bringt das Instrument auch fast alles mit, was der Live-Musiker zu schätzen weiß: eine straffe 88er-Tastatur, durchsetzungsfähige Sounds und einige Echtzeit-Controller. Leider findet sich kein Modulationsrad darunter, das laut Handbuch aber einige Effektparameter steuern soll, und auch bei den Audio-Anschlüssen muss man mit Cinch-Ver­bindungen vorlieb nehmen – das Wohnzimmer lässt grüßen.


Mechanische Robustheit ist eine der Stärken, die das SP2XS schon durch seine Erscheinung ver­spricht. Der Preis: Gute 20 kg bringt das Digital­piano ohne den optionalen Unterbau auf die Waage. Das ist nicht rekordverdächtig wenig, geht aber bei der gebotenen und durchaus willkommenen Stabili­tät völlig in Ordnung.


(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 1/09)

Wertung

Kurzweil SP2XS: Portables Digitalpiano/Stagepiano

+

Gut abgestimmte Sounds (v.a. Pianos, E-Pianos)

+

Sparsamer Effekteinsatz gut für die Bühne

+

Drehregler für Parameteränderungen in Echtzeit

-

Kein Modulationsrad vorhanden

-

Audio-Anschlüsse nur im Cinch-Format



Audio-Demo

SP2XS_Demo.mp3   1.8 M



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