Roland Fantom-G
Bühnenzauber
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Rolands neue Workstation Fantom-G ist ein starker Partner für die Bühne: Neben den Live-Features besticht die sehr intuitive Bedienung mit exzellentem Display und der Anschlussmöglichkeit für eine Computermaus.
Die klassische Synthesizer-Workstation steht vor neuen Herausforderungen: 20 Jahre, nachdem sie als „Schweizer Messer“ im (Heim-)Studio konzipiert wurde, ist sie heute vor allem als flexibles und leistungsstarkes Live-Instrument begehrt, das eine Vielzahl von Sounds in toller Qualität und Spielbarkeit bieten soll. Die Wünsche des Live-Keyboarders fest im Blick hat nun der japanische Hersteller Roland mit seinem neuen Workstation-Flaggschiff Fantom-G, das erstmals einen so genannten Live- und einen Studio-Modus mitbringt. Die vom Hersteller bekannten Patches mit einzelnen Klängen aus bis zu vier Stereo-Tones sind dem so genannten Single Mode zugewiesen. Die Fantom-G ist in drei Größen lieferbar: Mit einem Standard-Keyboard aus fünf Oktaven präsentiert sich die Fantom-G6, 76 leicht gewichtete Tasten bietet die Fantom-G7, während die mächtige Fantom-G8 nebenbei auch noch ein Stagepiano ersetzt.
Auffälligstes Bedienelement ist das 8,5 Zoll große Widescreen-Farb-LCD mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Vergleichbares haben die Mitbewerber nicht zu bieten. Im Arrangierfenster sind beispielsweise alle MIDI- und Audio-Spuren mit den jeweils zugeordneten Sounds auf einen Blick zu sehen. Optisch braucht die Fantom-G den Vergleich mit Software-Sequencern à la Cubase kaum zu scheuen. Vor allem weitsichtige Musiker könnten sich aber an der nicht optimalen und kleinen Darstellung von Schriften und Grafiken stören. Manchmal fallen die Informationen, die eine Bildschirmseite füllen, recht umfangreich aus. Zwar wird dadurch störendes Scrollen vermieden, für den Live-Gig wäre aber hier und da ein Wechsel auf eine besser lesbare Ansicht praktisch.
(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 5/08)
Wertung
Roland RD-700GX: Stagepiano für professionelle Ansprüche | |
+ | Hervorragende Tastatur |
+ | Ausgezeichnete Piano- und E-Pianosounds |
+ | Sound-Designer-Funktion |
+ | Audio-Playback-Funktionen |
+ | 3 MIDI-out-Ports |
- | Nur durchschnittliche Orgelsounds |
- | XLR-out mit vom Volume unabhängigem Pegel fehlt (wäre auf der Bühne wünschenswert) |
MP3-Demos
| Fantom-G_Live_Set_46_african_dream.mp3 | 580 K | |
| Fantom-G_Patch_Remain_22-21.mp3 | 1.2 M | |
| Fantom-G_Patch_Remain_51-50.mp3 | 1.9 M | |
| Fantom-G_Song1.mp3 | 2.9 M |
Die Tests: Clavia Nord Wave | Roland Fantom-G | Doepfer LMK 4+ 76 | Novation Nocturn | Roland RG-1 | Yamaha CLP-370 | Kawai ATX | Band-in-a-Box 2008 | The Trumpet | K.M.E. Version SD 3 | Dynacord D-Lite 1000 | Yamaha Stagepas 250M | C-Sound Scalight SC 320 Limex plus | QSC GX 5 | AKG WMS 40 Pro Flexx | Audio-Technica AE5400 | Edirol R-44
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