Tests der aktuellen Ausgabe 1/06
Das neue Tyros 2 hat Yamaha mit beträchtlichem Aufwand auf Erfolg programmiert, hörbar etwa bei den wegweisenden Super-Articulation-Voices und fühlbar durch eine stark verbesserte Tastatur. Und das ist längst noch nicht alles.
Die Erwartungen sind hoch. Mit sehr großem Marketing-Aufwand führt Hersteller Yamaha sein neues Top-Keyboard in den Markt ein. Die Vorführer des Hauses sind im Dauerstress, weil quer durch die Republik bei Fachhändlern und Musikertreffen im Einsatz. Nach dem Preview-Test in der vorigen Ausgabe konnten wir das Gerät gründlicher unter die Lupe nehmen und tiefere Einblicke gewinnen. Wobei der erste Blick dennoch den äußeren Qualitäten des Tyros 2 gelten soll.
Das trendige silberfarbene Gehäuse erhält nun durch die markante Abschrägung der Seitenkanten mehr Profil. Abgesehen davon hat sich die Optik des Geräts aber kaum verändert. Erhalten blieb das aus jeder Position hervorragend ablesbare, ausklappbare Farb-Display mit 640 x 480 Bildpunkten. Die Bedienelemente bestehen aus den gewohnten großen Tastern, die je nach Funktionszustand unterschiedlich beleuchtet sind. Acht Pfeiltaster-Paare unterhalb des Displays dienen zur Steuerung der Misch-Funktionen und als virtuelle Zugriegel.
Nicht sehen, aber fühlen kann man, dass die neue 61er-Tastatur wesentlich griffiger zu spielen ist, als die des Vorgängermodells. Durch einige neu gruppierte Taster wurden die Steuerungsfunktionen nun noch logischer angeordnet. Mit einem praktischen Stecksystem können Notenhalter und die Satellitenboxen des optionalen Sound-Systems blitzschnell montiert werden.
(Lesen Sie weiter in der aktuellen Ausgabe)
![]() |
Stagepiano und Allround-Lösung in einem? Das Nord Stage von Clavia soll mit Orgel-, Piano- und Synthesizer-Sektion genau diesem Anspruch gerecht werden.
Vielen Stagepianos fehlen wirklich authentische Orgel- und Synthesizer-Sounds, während Synthesizer oft nicht über perfekte Piano-Sounds und Orgel-Emulationen verfügen. Clavia hat mit dem Nord Stage jetzt das Know-how des virtuellen Vintage-Klangerzeugers Electro und des Synthesizers Nord Lead kombiniert und versucht, das ultimative Keyboard für die Bühne zu schaffen. Wo ist nun das Nord Stage im Vergleich, zum Beispiel mit dem Nord Electro, einzuordnen?
Neben der Hammond B3 haben Modelle einer Vox Continental und einer Farfisa Einzug in die Klangerzeugung gehalten. Alle drei Orgeln können im Test voll und ganz überzeugen. Vox und Farfisa sind gute Alternativen zum Hammond-Sound; sie klingen schärfer und direkter als die B3. An den Zugriegelersatz in Form von Tastern und LEDs gewöhnt man sich erstaunlich schnell. Intuitive Veränderungen am Sound sind so leicht möglich.
(Lesen Sie weiter in der aktuellen Ausgabe)
![]() |
Die Geheimwaffe für Rhodes, Wurlitzer und Co? Das Vox ToneLab VintageKeys reproduziert authentische Effekte für die E-Piano-Klassiker und kommt mit Röhre im Metallgehäuse.
Fender Rhodes und Wurlitzer-Piano sind bis heute auf unzähligen Produktionen zu hören. Kein Wunder also, dass ihnen im Sound-Angebot aktueller Klangerzeuger ein großer Platz eingeräumt wird und es zahlreiche Sample-CDs sowie Software-Instrumente dieser Gattung gibt. Wer kein glücklicher Besitzer eines solchen originalen Vintage-Schätzchens ist, erhält damit also schon sehr ansprechende Simulationen.
Stilsichere Signalbearbeitung und Verstärkung ist allerdings mindestens genauso wichtig wie der Sound des Instruments selbst. Denn ein echtes Vintage-Piano wird mitnichten direkt ins Mischpult gestöpselt, sondern typischerweise mit einem Röhren-Amp vorverstärkt, durch Chorus-, Delay-, Phaser- oder Flanger-Effekte veredelt und über eine Gitarrenbox wiedergegeben. Bei dieser Disziplin allerdings können die wenigsten Workstations oder Effektgeräte überzeugen: Sie klingen eine Spur zu sauber und dünn. Was ihnen fehlt, ist das nötige Quäntchen „Schmutz“ wie sie die viel beschworene „warme“ Röhrenverzerrung vieler Gitarren-Amps bietet.
(Lesen Sie weiter in der aktuellen Ausgabe)
![]() |
Beim neuesten Modell der L.U.C.A.S-Serie von HK Audio kommt erstmals in dieser Klasse ein DDO-Controller zum Einsatz, der optimalen Sound bei wenig Einstellaufwand verspricht – und eine Fortsetzung der L.U.C.A.S-Erfolgsgeschichte.
Mit dem L.U.C.A.S-System hat HK Audio wohl ein Stück Beschallungsgeschichte geschrieben. Wer sonst hat ein PA-Produkt bis heute derart gepflegt, regelmäßig überarbeitet und beständig ausgebaut, um auf die veränderten Kunden- und Marktbedürfnisse zu reagieren? Seit immerhin sieben Jahren sind die Boxensysteme mit dem griffigen Namen bereits „Entertainers Best Friends“. Durch den Einsatz von DDO-Controllern setzt HK Audio jetzt noch eins drauf im Bemühen, den Klang der Kompaktklasse weiter zu verbessern.
Seit der letzten Musikmesse in Frankfurt präsentieren sich die Lautsprecher von HK Audio im neuen Outfit. Das frühere Grau wurde durch einen mattschwarzen Lack ersetzt, die Beständigkeit der strukturierten Lackschicht gegen Verkratzen und andere Beschädigungen deutlich erhöht. Auch der Gehäuseaufbau wurde überarbeitet; die Stirnseiten und Kanten der Lautsprecher sind nun aus robustem Multiplex gefertigt und verzeihen damit auch Stöße, ohne sichtbar Schaden zu nehmen.
(Lesen Sie weiter in der aktuellen Ausgabe)
![]() |
Das Phonic ReverbMaster beschränkt sich auf wenige zentrale Funktionen und ist damit intuitiv zu bedienen. Wie gut funktioniert die Raumsimulation?
Auf Anhieb fällt die elegante Erscheinung des Testgeräts auf: schicke weiß-graue Frontplatte, großes, sehr gut lesbares Display, übersichtliche Bedienelemente, fein abgestufte Eingangspegel-Anzeige. Die drei Potis auf der Frontplatte lassen sich nicht nur drehen, sondern auch drücken, um jeweils eine zusätzliche Funktion auszuführen.
Alle Ein- und Ausgänge verfügen über symmetrische XLR- und Klinkenbuchsen und lassen sich im Pegel zwischen -10 und +4 dB umschalten. Daneben befinden sich die MIDI-Buchsen, über die Program-change-Befehle, Parameter-Änderungen und Sound-Daten übertragen werden können. Über einen Fußschalter-Anschluss können Bypass oder Programmumschaltung gesteuert werden. Extrapunkte verdienen das integrierte Netzteil und die leicht zugängliche Gerätesicherung.
(Lesen Sie weiter in der aktuellen Ausgabe)
|
Nicht immer braucht es radikale Neuerungen, um die Aufmerksamkeit von Anwendern zu erregen. Die WMS 40 Pro Serie von AKG zeichnet sich in der dritten Generation durch behutsame Produktpflege aus und kann damit ordentlich punkten.
Das WMS-40-System von AKG gehört seit vielen Jahren zum festen Bestand vieler Bühnenmusiker. Das System hat sich in dieser Zeit einen ausgezeichneten Ruf erworben. Es gilt als zuverlässig und einfach zu bedienen. Man stöpselt es ein, und es funktioniert, ohne dass man viel daran drehen oder verstehen müsste. Die Weiterentwicklung nennt sich schlicht WMS 40 Pro. WMS 40 Pro Vocal, WMS 40 Pro Flexx Vocal sowie WMS 40 Pro Sports stellten sich dem Test.
Nach wie vor steht die WMS-Serie für einfach zu bedienende, gut funktionierende und vor allem preiswerte Geräte, die mit einer Festfrequenz arbeiten. Wie schon bei der Vorgängerserie gibt es auch jetzt zwei verschiedene Empfängertechniken, nämlich Diversity und Non-Diversity. Bei der Diversity-Technik werden zwei Empfänger in ein Gehäuse gesetzt; der Empfänger, der das bessere Signal erhält, wird zum Ausgang durchgeschaltet. Das Vorteil: weniger Störungen.
(Lesen Sie weiter in der aktuellen Ausgabe)
![]() |
Ihre Suche nach dem ultimativen Klavier-Sound könnte ein Ende haben. Mit einer 15 GB großen Sample Library und Faltungshall setzt das Software-Instrument Akoustik Piano von Native Instruments neue Qualitätsstandards.
So mancher Pianist träumt ja insgeheim davon, sich einen Flügel anzuschaffen, doch scheitert die Umsetzung solcher Gedanken zumeist am Geld und beengten Raum. Native Instruments stellt mit dem Akoustik Piano gleich drei Traummodelle ins heimische Wohnzimmer, schiebt ein Klavier gleich noch hinterher und verlangt dafür gerade einmal 300 Euro. Allerdings müssen die vier großen Tasteninstrumente mit einem Platz auf der Festplatte Ihres Computers vorlieb nehmen.
Das Akoustik Piano basiert auf der Engine des Kontakt 2, stellt aber kein Sample-Set für diesen Software-Sampler dar. Es verfügt über eine eigene Oberfläche, kann als VST-, DXi-, RTAS oder AU-Plug-in sowie Stand-alone, also ohne Sequencer betrieben werden. Nützliche Extras für den Stand-alone-Betrieb sind ein einfacher Zweispur-Recorder mit MIDI-Player und ein Metronom. Gelungene Passagen lassen sich problemlos abspeichern oder können als WAV-File exportiert werden.
(Lesen Sie weiter in der aktuellen Ausgabe)
Rubriken der Tastenwelt 1/06
Top-Thema: Digitalpianos für Einsteiger | News-Highlight: Roland G-70 OS 2 | Test | Magazin | Workshops | Vorschau | Audiobeispiele
Alte Ausgaben der Tastenwelt nachbestellen
© 2005-2011 Tastenwelt - ein Magazin der PPVMEDIEN GmbH - Impressum







