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Teure Unterhaltung



Hohe Preise für Konzert-Tickets


 


Die Preise für Konzert-Tickets steigen zumindest bei den Top-Acts in schwindelnde Höhen. Explodieren die Kosten für Produktionen und Tourneen oder sahnen Stars und Management ab? Tastenwelt beleuchtet die Hintergründe eines Milliardengeschäfts.


 


 


Rolling Stones: bis zu 200 Euro. Madonna: dito. Und Robbie Williams? Mit fast 100 Euro sind Sie dabei. Nicht nur jugendlichen Taschengeldempfängern treiben diese Eintrittspreise der großen Tourneekonzerte 2006 die Schweißperlen auf die Stirn. Auch gestandene Normalverdiener müssen sich genau überlegen, ob sie noch bereit sind, für ein Musikspektakel der gehobenen Kategorie derartige Summen auf den Tisch zu legen. Da muten Eintrittspreise von 75 Euro für Bon Jovi und 45 Euro für Anastacia schon fast wie Schnäppchen an.


 


Und natürlich will’s wieder keiner gewesen sein: Das Künstlermanagement weist gerne auf gestiegene Kosten in der Branche hin, was auch nicht von der Hand zu weisen ist, wenn man den personellen oder technischen Aufwand für einen Top-Act à la Madonna in Rechnung stellt. Die Konzertveranstalter wiederum schieben dem Star und seinem Management den schwarzen Peter zu – wie etwa Marek Lieberberg von Deutschlands größtem Veranstalter MLK, der die inländischen Konzerte der ganz Großen wie Billy Joel, Pink Floyd, The Who und Madonna organisiert. Nach seinem Dafürhalten bestimmen Künstler und Management, was die Konzertkarten kosten sollen, und der Einfluss der Veranstalter ist im Gegensatz zu früher äußerst gering. Klar ist, dass die Veranstalterbranche nach dem Best-Offer-Prinzip funktioniert – wer das beste Angebot macht, bekommt den Deal und macht das Konzert. Da kann es auch mal vorkommen, dass sich einer übernimmt und nicht genügend Karten verkauft, um kostendeckend zu agieren.


 


(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 6/06)



Magazinbeiträge: Teure Unterhaltung | Porträt: Patrick Tompert



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