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Das Pa1X verfügt über sinnvolle Werkseinstellungen für die Akkorderkennung, den Splitpunkt, die Assignable-Switches und Pad-Belegungen. Vielleicht stellen Sie aber fest, dass Sie grundsätzlich eine größere Tastaturzone für die linke Hand benötigen. Vielleicht wollen Sie auch grundsätzlich mit einer bestimmten Akkorderkennung arbeiten. Oder Sie stellen fest, dass Sie bestimmte Switches immer gleich belegt haben wollen. Und wenn bei Ihnen meist die selben vier Sounds oder Phrasen auf den Pads zum Einsatz kommen, möchten Sie bestimmt auch diese so sichern können, dass sie automatisch beim Einschalten geladen werden.
All das können Sie mit Hilfe der Performance 1-1 tun. Sie müssen diese nur einmal nach Ihren Bedürfnissen einrichten, Switches, Akkorderkennung und Pads einstellen und wieder abspeichern. Ab sofort wird Ihre persönliche Idealeinstellung nach jedem Einschalten automatisch geladen. So ersparen Sie sich im übrigen auch viel Zeit, wenn Sie mehrere Peformances erstellen wollen, denn viele wesentliche Einstellungen brauchen Sie so nicht mehrmals vorzunehmen.
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Die Korg-Keyboards Pa-1X und Pa-1Xpro besitzen acht Schieberegler für Volumen, digitale Zugriegelorgel und zwei programmierbare User-Sets. Deren Betriebszustand wird als Bestandteil des Single-Touch-Settings (STS) gespeichert, wodurch sich spannende Möglichkeiten ergeben, wie Sie an einem Beispiel sehen werden:
Rufen Sie das Songbook auf, gehen Sie auf die Seite „Book Edit 1“ und wählen Sie „New Song“. So bleiben die originalen STS erhalten. Rufen Sie nun einen Style auf.
„STS 1“ verwenden Sie z.B. für die Strophe: Sie spielen einen Piano-Sound, der mit Streichern unterlegt ist. Bringen Sie den Knopf „Slider Mode“ in die Position „Volume“ und wählen Sie mit dem Taster „Trk. Sel.“ links unter dem Display die Realtime-Klänge an. Mit den Fadern für die Upper-Parts können Sie nun dieses Layer in der Lautstärke regeln; die Balance von Pad und Piano bleibt dabei erhalten. Wählen Sie dazu z.B. die Performance „Piano & Strings“ auf Bank 1 aus und speichern sie das STS unter dem Namen „Layer“.
In STS 2 spielen Sie ein Solo mit einem Orgel-Sound: Drücken Sie „performance select“ und wählen Sie z.B. die „Hard Perc. Organ“ auf Seite 2 aus. Wenn Sie nun auf den Taster „slider mode“ drücken, so dass die LED neben „Drawbars“ leuchtet, können Sie während des Spiels umregistrieren. Speichern Sie nun diese Einstellungen als STS 2 unter dem Namen „Orgel“.Für STS 3 könnten Sie nun die Slider dazu benutzen, Backing-Spuren nach DJ-Manier spontan hochzufahren oder herunterzuziehen. Bringen Sie dazu den Slider-Mode in Stellung „Volume“ und drücken Sie den Knopf „Trk. Sel.“ bis die Style-Spuren auf dem Display erscheinen. Speichern Sie die Einstellungen als STS 3 unter dem Namen „Live-Mix“.
Wenn Sie nun die STS wechseln, springen die Fader automatisch in den passenden Betriebszustand. Entsprechend können sie auch mit den Slider-Modes „Assignable A“ und „B“ verfahren.
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Im Internet, z.B. auf der Pa1X-Supportseite (www.korg-softwarecenter.de) sind viele Styles für das Pa1X kostenlos erhältlich. Mit Hilfe der DirectHD-Speicherplätze für Styles können Sie diese sammeln und nachher auch jederzeit darauf zugreifen, ohne Sie neu laden zu müssen.
Speichern Sie zunächst die User-Styles unter einem eindeutigen Namen, da diese Speicherplätze nämlich jetzt überschrieben werden müssen, zumindest die erste User-Bank. Dazu wählen Sie im Disk-Menü „Save“, selektieren „All“, drücken „Open“, selektieren „Style“, drücken nochmals „Open“ und selektieren „User01.Sty“. Drücken Sie nun „Save to“ und anschließend „New Set“, um ein neues Set für alle drei User-Style-Bänke anzulegen. Benennen sie es z.B. „UserBKP“ oder ähnlich. Speichern Sie nun sicherheitshalber alle drei User-Bänke in dieses Set.
Nun laden Sie eine beliebige Style-Sammlung: Laden Sie die erste Bank namens „User01.STY“ auf die erste User-Bank im Pa1X. Nun können Sie in aller Ruhe die Styles durchhören. Um einen Style auf eine der HD-Bänke abzuspeichern, müssen Sie einen kleinen Trick anwenden: Drücken Sie im Style-Play-Modus den roten „Record“-Knopf links unter dem Display und gehen Sie sicher, dass „Record/Edit current Style“ ausgewählt ist. Nun befinden Sie sich im Style/Pad-Record Modus und können aus dem Seitenmenü heraus den Style auf eine der drei User- oder der neun HD-Bänke abspeichern. Anschließend verlassen Sie diesen Modus wieder mit Druck auf den „Record“-Knopf und „Ok“.
So können Sie nun auch mit anderen Sets verfahren, um sich z.B. auf den DirectHD-Bänken eine „Best-of“-Collection Ihrer Lieblings-Styles zusammenzustellen. Diese lassen sich natürlich später auch wieder als Sets abspeichern. Zum Abschluss können Sie auch die vorher gesicherten User-Styles wieder ins Gerät zurückübertragen. Um die HD-Styles auswählen zu können, müssen übrigens beide blaue LEDs im Style-Select-Bereich aufleuchten.
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