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Top-Thema: Stagepianos


Mit 88 Tasten zum Auftritt: Handwerk hat Zukunft


Handgemachte Musik hat wieder Zukunft, und ein Stagepiano ist das ideale Werkzeug dafür: 88 Tasten, leicht zu transportieren und vielseitiger, als sein Name vermuten lässt. Denn neben dem reinen Klavierklang liefert es auch andere für den Auftritt unverzichtbare Sounds wie E-Piano oder Orgel. Zudem dient es als Masterkeyboard, um externe Klangerzeuger anzusteuern. Was ein Stagepiano bühnenreif macht, lesen Sie in unserem Top-Thema. Eine Kaufberatung mit Modellen aller einschlägigen Hersteller finden Sie in der Ausgabe 4/08 ab Seite 22, eine Marktübersicht mit technischen Daten ab Seite 28.


Das Klavier ist aus der Musik kaum wegzudenken. Kaum ver­­wun­der­lich also, dass es digitale Imitate in allen erdenklichen Aus­­füh­run­gen auch für die Bühne gibt – vom Mas­ter­key­board über Stagepianos bis hin zur Synthesizer-Workstations mit Ham­mer­me­chanik-Tastatur. Dabei ist es vor allem die 88 Tasten umfassende Klaviatur, die den Ansprüchen und Bedürfnissen des Spielers optimal gerecht werden soll. Wobei dieses Optimum durchaus unter­­schied­lich definiert sein kann: als mög­lichst authen­ti­sches Spielgefühl wie an einem Konzert­­flügel oder aber auch als guter Kom­promiss zwischen Klavier- und Syn­the­­sizer-Tastatur, um eine breitere Sound­­pa­let­te abdecken zu können, ohne sich dabei die Finger zu verletzen.


Die als Stagepiano bezeichneten Instru­­mente sind vor allem für Musiker interes­sant, denen es neben einer exzellen­ten Tastatur in erster Linie auf überzeugende Piano­sounds ankommt. Neben den Piano­klängen sind zusätzliche Brot-und-Butter-Sounds erwünscht, an deren Klang­charakter aber nicht mehr gefeilt werden muss. Das Stagepiano ist ein beliebter Preset-Klangerzeuger, eine Art klangliches Basislager für viele Tasten­spieler. Benötigen Sie daneben einen integrierten Sequencer, möchten Sie ausgiebig an Ihren Klangkreationen basteln oder gar eigene Sounds sampeln, sind Sie mit einer Synthesizer-Workstation mit Hammermechanik-Tastatur besser beraten.



Solo on Stage: Alleinverdiener


Wer sich ein Stagepiano kaufen möchte, steht einer großen Anzahl von Modellen gegenüber. Einen guten Schritt weiter ist, wer sich über das Instrumentenprofil im Klaren ist. Wir er­leich­tern Ihnen die Orientierung mit einem Blick auf die Instrumente und Modellreihen von 11 Herstellern.


Nicht weniger als 25 Stagepianos bietet der aktuelle Markt. Zwei Grund­typen sind vor allem vertreten: Das Portable Piano ist quasi ein Kom­pakt­piano ohne Ständer und spricht mit einer Handvoll Sounds und wenigen Edi­tier­funktionen vor allem Heimspieler an, die aus Platzgründen ihr Instrument auch unter dem Bett verstauen wollen und nur selten den Weg auf die Bühne finden.


Das klassische Stagepiano richtet sich dagegen an Bühnenmusiker. Hier wird besonderer Wert gelegt auf ein robustes Gehäuse, ein reichhaltiges, intuitives Be­dienfeld, vielfältige An­schluss­mög­lich­keiten und Master­keyboard-Funk­tion­en, die es erlauben, auch andere Sound­module anzusteuern.


Abgesehen von diesen beiden Grund­ty­pen und den verschiedensten Zwi­schen­for­men gibt es noch Ensem­ble­pianos, die erweiterte Sound­möglichkeiten und Begleitfunk­tionen mit der Flexibilität eines portablen Instruments kombinieren, sowie Pianos mit einer Synthesizer-Sektion und erweiterten Masterkeyboard-Features, die für Soundtüftler, Studio- und Bühnen­musiker mit komplexeren Settings gedacht sind.


(Mehr steht in Ausgabe 4/08 ab Seite 22)


 


Die technischen Daten von 25 Stagepianos finden Sie im Heft ab Seite 28 oder in unserer PDF-Datei zum herunterladen.



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