Workshop: Harmonielehre (1)

Grundsteine legen


Harmonielehre ist nicht nur eine Disziplin für Mu­sikwissenschaftler, für Theoretiker oder His­to­riker. Sie begegnet uns eigentlich im­mer, wenn wir Musik machen: Wenn man beim Arran­ger-Keyboard einen Akkord greift, muss man wissen, aus welchen Tönen er sich zusammensetzt. Wenn man nach Akkordsymbolen spielt, muss man darüber hi­naus wissen, wie die Töne auf der Klaviatur sinnvoll auf beide Hände zu verteilen sind.


Dabei beziehen wir uns auf die Harmonielehre der Musik ab etwa 1600, als das Denken in Akkor­den größere Bedeutung erhält. Zum anderen soll gleich von Anfang an die Jazzharmonie­lehre mit einbezogen werden, die den gleichen Ursprung hat. Sie liegt den meisten Titeln aus Jazz und Pop zugrunde und bietet deshalb meist das pas­sen­dere Erklärungsmodell.


Tonleitern sollten den meisten Lesern vertraut sein. Dabei handelt es sich um eine Reihe von meist sie­ben Tönen, die beim Grundton beginnt und de­ren Tö­ne in aufsteigender Form hintereinander an­geord­net werden und zwar in Ganzton- (GT) oder Halb­ton­schritten (HT). Bei einer Dur-Tonleiter ist das die Abfolge GT-GT-HT-GT-GT-GT-HT, bis man dann wieder beim Grundton angelangt ist.


(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 5/10)


 



Der Workshop

In dieser Beitragsreihe werden wir Ihnen Schritt für Schritt die wichtigsten Grundbegriffe der Harmonielehre näher bringen, denn für Improvisation, Arrangieren von Chorstimmen oder das Spielen nach Akkordsymbolen sind harmonische Grundkenntnisse unerlässlich.




Rubrik "Tasten": Ketron Audya 5 | Korg MP10Pro | Clavia Nord Piano 88 | Yamaha CP5 | HDSmusic Sound.Power | Roland AX-Synth & AX-09 | Hohner Atlantic IV 120 | Interview: Heinz Hox | Workshop: V-Accordion (1) | Workshop: Pop-Piano Spieltechnik üben mit Etüden (2) | Workshop: Harmonielehre (1) | Workshop: Keyboard-Tipps - Neues zum Ketron Audya



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