Workshop: Spielpraxis 2
Popsongs heraushören (2)
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In der ersten Folge dieses Workshops ging es um das Heraushören von Melodien. Haben Sie erst einmal die Melodie erschlossen, lesen Sie am Quintenzirkel die Tonart ab. Heute erfahren Sie, wie Sie anhand der Tonart die richtigen Akkorde für ihre Lieblingstitel ermitteln.
Da die meisten Pop-Songs in Dur-Tonarten verfasst und relativ einfach gestrickt sind, führen die so genannten Stufendreiklänge einer Dur-Tonleiter in der Regel zu den gesuchten Akkorden. Lassen Sie uns mit C-Dur beginnen. Wie Sie bereits im letzten Workshop am Quintenzirkel ablesen konnten, hat die Tonleiter von C-Dur keine Vorzeichen. Sie spielen also nur die weißen Tasten: c, d, e, f, g, a, h, c.
Nummerieren Sie diese Töne durch, entspricht c der ersten Stufe, d der zweiten Stufe, e der dritten Stufe, f der vierten Stufe, g der fünften Stufe, a der sechsten Stufe und h der siebten Stufe. Damit sind Sie wieder beim c angelangt, also der ersten Stufe. Allen Stufen sind Dur- bzw. Moll-Dreiklänge fest zugeordnet. Die Akkorde der ersten, vierten und fünften Stufe in Dur-Tonarten sind immer Dur-Dreiklänge, die Akkorde der zweiten, dritten und sechsten Stufe in Dur-Tonarten sind immer Moll-Dreiklänge. Wenn Sie diese Regel verinnerlichen, kommen Sie enorm weit. Der Akkord auf der siebten Stufe ist ein verminderter Dreiklang, der aus zwei übereinander geschichteten kleinen Terzen besteht. Da er nur ganz selten in Pop-Songs vorkommt, wird der verminderte Dreiklang in diesem Workshop nicht weiter erläutert.
(Lesen Sie weiter in der Ausgabe 1/08)
Die Workshops: Spielpraxis - MIDI-Akkordeon (1) | Spielpraxis - Songs raushören (2) | Recht - GEMA (2) | Sound - E-Pianos | Klavierstunde - Timeless
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