33. Ingolstädter Jazztage: All that Jazz

Von 15. Oktober bis 10. November finden die 33. Ingolstädter Jazztage mit 18 Veranstaltungen und über 30 verschiedenen Acts statt. Damit wollen die Veranstalter nach eigenem Bekunden eines der wichtigsten und vielfältigsten Events im internationalen Jazz-Kalender etabliert haben.

33. Ingolstädter Jazztage

Die Ingolstädter Jazztage stehen für vieles: für ein Großaufgebot an nationalen und internationalen Stars, für Geheimtipps und Newcomer; sie bieten der regionalen Musikszene eine attraktive Plattform, beziehen viele unterschiedliche Spielstätten ein und präsentieren Künstler von Weltruf im intimen Rahmen. Über allem aber schwebt eine klare Aussage: Der Zauber der Musik, die Begeisterung für das Musikmachen. Dieser Funke Euphorie springt seit Jahren von den Musikern auf das Publikum über und sorgt so für beste Stimmung. Das soll auch in diesem Jahr nicht anders sein.

Allein ein Blick auf die Gästeliste der Jazzparties macht den Stellenwert der Ingolstädter Jazztage deutlich. Während am Freitag Legenden wie der Fusion-Gitarrist Al Di Meola und die britischen Acid-Jazz-Pioniere von Brand New Heavies auf hoch gehandelte Jazz-Hoffnungen wie das Robert Glasper Experiment und das amerikanische Ensemble Marcus Strickland’s Twi-Life stoßen, bietet der Party-Samstag Tiefgang im Wortsinn: in Form einer „Bass Night“. Mit der Stanley Clarke Band, Richard Bona & Trio, Renaud García-Fons und seinem Trio „Revoir Paris“ und dem deutschen Vorzeige-Bassisten Dieter Ilg mit Begleitern hält der Abend gleich vier der derzeit besten Bassisten der Welt parat. Festivalleiter Jan Rottau: „Da sie aber alle eine sehr unterschiedliche Musik machen, kann ich trotzdem einen höchst abwechslungsreichen Abend versprechen.“

Zum Ruf der Jazzparties haben aber nicht nur die Weltklassemusiker beigetragen. Einen großen Verdienst daran haben auch die anschließenden Sessions mit und um die stets exquisit besetzten „Late Night Musicians“. Ohne Limit – musikalisch wie zeitlich – geht es dabei stets bis in den frühen Morgen. Meistens steigt bei diesen Sessions der eine oder andere Star ein – sehr zur Freude der Besucher.

Zum Programm gehören außerdem: „Jazz For Kids“ (23.10.) und „Jazz für Schulen“ (27./28.10.) sowie die Verleihung des Ingolstädter Jazzförderpreises der Stadt Ingolstadt an den Pianisten Simon Mack (15.10.). Finaler Höhepunkt soll die Show von Jazz-Superstar Gregory Porter am 6.11. im Festsaal des Stadttheaters werden. Informationen über die Ingolstädter Jazztage 2016 und das vollständige Programm finden Sie unter: www.ingolstaedter-jazztage.de