Akkordeonistin Ksenija Sidorova: Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon und neues Album „Carmen“

Das renommierte Label „Deutsche Grammophon“ hat die lettische Akkordeonistin Ksenija Sidorova unter Vertrag genommen – eine Ehre, die bisher nur wenigen Akkordeonisten wie dem französischen Jazzmusiker Richard Galliano zuteil wurde.

Ksenija Sidorova
Der Exklusivvertrag mit der Deutsche Grammophon bestärkt Ksenija Sidorova auch in ihrem Anliegen, eine internationale Botschafterin für ihr Instrument zu sein. (Foto: Stefan Hoederath Deutsche Grammophon)

„Carmen“ heißt Sidorovas Debütalbum bei der Deutsche Grammophon. Es nimmt populäre Motive aus George Bizets Oper von 1875 auf und setzt sie in einen Weltmusik-Kontext, der europäische und (latein)amerikanische Einflüsse mischt. Ein Teil der Stücke wurde mit komplettem Orchester (Borusan Istanbul Philharmonic, geleitet von Sascha Goetzel) produziert, der andere mit dem neunköpfigen Ensemble „Nuevo Mundo“, ergänzt durch Reentko Dirks (Gitarre) und Itamar Doari (Percussion), unter Leitung von Michael Abramovich (Piano).

Vor allem im Zusammenspiel mit dem kleineren Ensemble zeigt Ksenija Sidorova, dass sie den Klang ihres Akkordeons perfekt mit anderen Instrumenten verschmelzen lassen kann, um dann wieder kraftvoll solistisch in Erscheinung zu treten. Die dynamischen Möglichkeiten ihres Pigini Nova setzt sie dabei nuancenreich vom gehauchten Pianissimo bis zum strahlenden Fortissimo ein.

Der Exklusivvertrag mit der Deutsche Grammophon bestärkt Ksenija Sidorova auch in ihrem Anliegen, eine internationale Botschafterin für ihr Instrument zu sein: „Ich denke, es ist meine Aufgabe, das Akkordeon einem breiten Publikum nahezubringen. Ich möchte Musik vieler verschiedener Richtungen aufführen, und ich möchte diese Erfahrung mit möglichst vielen Menschen teilen.“