Arranger-Keyboard Yamaha PSR-A3000 im Test: Spiel der Kulturen

Mit dem PSR-A3000 bringt Yamaha nicht nur ein weiteres Arranger-Keyboard der Mittelklasse, sondern setzt auch in musikalischer Hinsicht neue Akzente: Das Instrument bietet Zutaten für europäische wie orienta­lische Musik und weitere Optionen durch Expansion Packs.

Draufsicht auf Yamaha PSR-A3000
Das PSR-A3000 verfügt über 512 MB Speicher für Erweiterungspakete. Über so genannte Expansion Packs lassen sich Sounds, Styles, Multi Pads und Registrationen ins Instrument laden. (Foto: Yamaha)

Weltkonzerne müssen den globalen Markt im Blick haben – das denkt man sich so gerne beim Ausprobieren neuer elektronischer Instrumente. Erst wenn man Arranger-Workstations wie das Yamaha PSR-A3000 spielt, wird einem bewusst, wie eurozentriert dieser globale Markt meist ist. Was in Yamahas Oriental-Keyboard steckt, und ob sich auch Musiker dafür interessieren sollten, deren Schwerpunkt nicht bei orientalischer Musik liegt, haben wir für Sie ergründet. Zur Orientierung: Preislich wie von der Ausstattung her ist das PSR-A3000 zwischen den Mittelklasse-Keyboards PSR-S770 und PSR-S970 angesiedelt, steht in einigen Punkten sogar dem großen Bruder näher.

Outfit

Das PSR-A3000 steht in der Design-Tradition der PSR-S-Serie, was sich am schrägen Gehäuse und der grundsätzlichen Anordnung und Gestaltung der Bedienelemente zeigt. Im Zentrum steht das sieben Zoll große, gut ablesbare Farb-Display mit Wide-VGA-Auflösung. Alles, was mit Voices zu tun hat findet sich rechts, Styles und Sequencer dagegen links des Displays. Rechts direkt oberhalb der Tastatur befinden sich außerdem die Buttons für die One-Touch-Settings (OTS) und die Multi-Pads. In der Mitte zwischen Tastatur und Display finden sich die Zugriffstaster für die Registrierungsfunktion. Die Tastatur ist anschlagdynamisch und sehr leichtgängig und könnte für manchen Geschmack etwas straffer gefedert sein.

Die Oriental-Funktionalität des Keyboards erkennt man – neben der Beschriftung einzelner Voice-/Style-Kategorien – an den speziellen Buttons für das Erstellen eigener Skalen: In der Anordnung einer Klavieroktave findet man hier 12 Buttons, die jeweils einen Ton repräsentieren, der durch das Aktivieren der Taste um 50 Cent (entspricht einem Viertelton) nach unten gestimmt wird. Anstelle von Pitchbend- und Modulationsrad kommen die Oriental-Keyboards von Yamaha mit einem entsprechenden Joystick. Dieser Joystick ist in seiner Haptik so gut gelungen, dass man ihn dem Hersteller für alle anderen Keyboardmodelle ebenfalls ans Herz legen möchte. Außerdem kann der Joystick beim PSR-A3000 ebenfalls die Funktionalität der beiden Echtzeit-Controller der PSR-S-Modelle mit übernehmen, denn diese Drehregler finden sich nicht bei dem Oriental-Modell.

Audio-Demos zum Yamaha PSR-A3000

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