Axel Hartmann 20: Seltener Design-Synthesizer

Mit dem Synthesizer „20“ stellt der weltweit anerkannter Industriedesigner für elektronische Musikinstrumente, Axel Hartmann, nun ein luxuriöses Design-Objekt vor, bei dem Funktion und Klang als Selbstverständlichkeit in den Hintergrund treten sollen.

Axel Hartmann 20

Der 20 wurde laut Presseankündigung entwickelt, ohne auf Budget-Vorgaben oder Markenrichtlinien zu achten: „Ich wollte frei sei und mit genau den Materialien arbeiten, die mir vorschweben. Ich möchte die Herstellungsprozesse wählen, die die besten Ergebnisse hervorbringen, um am Ende das Optimum in Design, Funktion und Klang darzustellen“, erklärt der Designer.

Das Basisgehäuse, das bewegliche, flache Front-Panel sowie alle Bedienelemente bestehen aus massivem Aluminium. Das 20-Soundboard, die SPL Supra-OP-Amp-Platinen und das Netzteil sind auf einem Einschub an der Rückseite des Instruments montiert. Die Herstellung des Einschubs und die Verbindung der Waldorf-Klangerzeugung mit der Op-Amp-Technologie übernimmt SPL in der Nähe von Düsseldorf. Nach eigenen Angaben investierten Axel Hartmann und sein Partner Stefan Leitl über 2000 Arbeitsstunden in die Entwicklung des Synthesizers.

Jeweils 20 Exemplare des Synthesizers werden in Schwarz oder Silber-eloxiert erhältlich sein. Über die Website des Herstellers kann der Synthesizer ab Anfang August reserviert werden. Der Kaufpreis liegt bei stolzen 20.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Bei der Bestellung werden 50 Prozent des Kaufpreises als Anzahlung in Rechnung gestellt. Erst kurz vor Versand des fertigen Geräts, dessen Herstellung 40 bis 60 Arbeitstage dauern soll, werde die Restsumme berechnet, kündigt Hartmann an.