Conway Savage, der Pianist von Nick Cave and The Bad Seeds, stirbt im Alter von 58

Savage war der langjährige Pianist, Orgelspieler und Background-Sänger von Nick Cave and The Bad Seeds.

Conway Savage ist im Alter von 58 Jahren verstorben, nachdem im vergangenen Jahr ein Hirntumor diagnostiziert wurde.


Nick Cave und die Bad Seeds gaben die Nachricht heute Abend bekannt. "Unser geliebter Conway ist am Sonntagabend verstorben", schrieb die Band in einem Statement auf ihrer Facebook-Seite. 


"Conway war fast dreißig Jahre lang Mitglied von Bad Seeds und der anarchische rote Faden, der sich durch die Live-Auftritte der Band zog." 


"Er war bei allen, Bandmitgliedern und Fans gleichermaßen, sehr beliebt. Jähzornig, witzig, furchterregend, sentimental, warmherzig, sanft, säuerlich, ehrlich, authentisch - er war all dies und hatte im wahrsten Sinne des Wortes die Gabe einer goldenen Stimme, hoch und süß und seelengetränkt. 


"In einer betrunkenen Nacht, um vier Uhr morgens, in einer Hotelbar in Köln, saß Conway am Klavier und sang uns 'Streets of Laredo' in seinem süßen, melancholischen Stil vor und stoppte die Welt für einen Moment. Es war kein trockenes Auge im Haus. 


Savage stieß 1990 zu Nick Cave und den Bad Seeds, etwa zur Zeit ihres sechsten Studioalbums "The Good Son". Er war während einer Reihe von vier gelobten Alben im Laufe des Jahrzehnts (von 1992's Henry's Dream bis 1997's The Boatman's Call) ein Teil der Band.