Das war der ECHO JAZZ 2017

Anfang Juni wurden in Hamburg die Preise des ECHO JAZZ 2017 verliehen. Der emotionale Höhepunkt war die Auszeichnung Klaus Doldingers für sein Lebenswerk.

Am 1. Juni 2017 fand auf dem stimmungsvoll erleuchteten Werftgelände von Blohm+Voss in Hamburg  die achte Verleihung des ECHO JAZZ statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von dem ebenso charmanten wie humorvollen Gastgeber-Doppel Götz Alsmann und Nils Landgren.

Vor gut 600 Gästen, unter ihnen Prominenz aus Musik, Politik und Medien, präsentierte sich der Jazz in all seinen Spielarten und fanden seine Protagonisten auf der Bühne zu begeisternden Auftritten: Altmeister Klaus Doldinger, der an diesem Abend auch für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, mit seiner Band Passport und mit Max Mutzke als Gast am Gesangsmikrofon, ebenso wie das nur für diesen einen Abend zusammengestellte Quartett aus Arne Jansen, Frederik Köster, Eva Kruse und Diego Piñera. Auch die gerade überall gefeierte Newcomerin Anna-Lena Schnabel, Sängerin Agnes Obel und Joachim Kühn & Émile Parisien begeisterten auf der Bühne; Gastgeber Nils Landgren mit seiner Funk Unit stand dem erwartungsgemäß in nichts nach. Ebenfalls auf der Bühne standen Laudatoren wie Collien Ulmen-Fernandes, Max von Thun, Nils Wülker, Peter Lohmeyer und Götz Bühler.

Emotionaler Höhepunkt des Abends war die Verleihung des ECHO JAZZ fürs Lebenswerk an Klaus Doldinger. Doldinger sagte, ein Preis fürs Lebenswerk sei „ja durchaus etwas, was einen auch ein bisschen beunruhigt.“ Dann ließ er sein langes Musikerleben Revue passieren und wünschte „den jungen Musikern von heute, dass ihnen Ähnliches wie mir vergönnt ist.“

Die weiteren Preisträger des Abends waren:
Anna-Lena Schnabel
Joachim Kühn New Trio
Antonio Sanchez
Kenny Barron
Arne Jansen
Branford Marsalis Quartet
Lars Danielsson
Charlie Hunter
Lucia Cadotsch
Cuong Vu
Marius Neset & London Sinfonietta
Daniel Erdmann
Michael Wollny
Diego Piñera
Norah Jones
Émile Parisien
Vincent Peirani
Eva Kruse
Arne Reimer für American Jazz Heroes
Frederik Köster
E.S.T. Symphony
Gregory Porter