Digitalpianos von Dexibell bekommen neues Betriebssystem

Das neu gegürndete Unternehmen Dexibell hat innerhalb eines Jahres ein komplettes Sortiment hochwertiger Digitalpianos entwickelt, die auf der Frankfurter Musikmesse gezeigt werden.

Die Vivo-Reihe von Dexibell besteht aus den Homepianos H7 und H3, den portablen Instrumenten mit eingebauten Lautsprechern P7 und P3 und den beiden Stagepianos ohne Soundssystem S7 und S3 (Foto: Dexibell).

Ehemalige Mitarbeiter von Roland Europe, Italien, haben die Firma Dexibell gegründet und innerhalb eines Jahres ein komplettes Sortiment hochwertiger Digitalpianos entwickelt. Präsentiert wurden die Instrumente erstmals Mitte Januar beim deutschen Vertrieb Mega Audio in Waldlaubersheim. Nun sind sie auf der Musikmesse antestbereit und bekommen auch schon die zweite, erweiterte Version ihres Betriebssystems spendiert.

Zum Start gibt es sechs Digitalpianos in drei Produktkategorien. Die Vivo-Reihe besteht aus den Homepianos H7 und H3, den portablen Instrumenten mit eingebauten Lautsprechern P7 und P3 und den beiden Stagepianos ohne Soundssystem S7 und S3. Die Varianten P3 und S3 sind Kompaktmodelle mit 73 Tasten.

In allen Modellen wird die gleiche Technologie eingesetzt. Die Instrumente unterscheiden sich nur in der Ausstattung, die aber sinnvoll auf das jeweilige Einsatzgebiet abgestimmt ist. So verfügt nur das H7 über eine graduiert gewichtete Hammermechanik mit Druckpunkt und Ivory-Feel-Oberfläche. Die anderen Instru­mente bieten eine gewichtete Hammermechanik. Die Stage-Modelle hingegen stellen deutlich mehr Klänge und Speicherplätze zur Verfügung.

Bei der Entwicklung wurde nach eigener Auskunft besonderes Augenmerk auf die Aspekte Klang, Spielbarkeit, Bedienung und Design gelegt. Alle Modelle besitzen eine neu entwickelte Sampling- und Modelling-Technologie, genannt T2L (True to Life), für die eigens ein neuer High-Speed-Quad-Core-Pro­zessor entwickelt wurde. Die T2L-Klang­erzeugung verwendet so genannte XXL-Samples mit bis zu 15 Sekunden Länge bei tiefen Tönen. Die Klänge werden mit einer Qualität von 24 Bit/48 KHz wiedergegeben und sind aufgrund der 320 Oszillatoren in jedem Instrument unbegrenzt polyfon spielbar.

Sehr aufwändig wurden sechs Flügel großer europäischer Hersteller mit dem holofonischen Aufnahmeverfahren gesampelt, das durch „gehörgerechte“ Platzierung von Mikrofonen den Raumklang besonders gut einfangen soll.

Preislich liegen die Instrumente im mittleren Bereich zwischen 1395 und 2395 Euro.

Das neue Betriebssystem wird allen Modellen eine größere Klangvielfalt bescheren: 79 Klangfarben sind angekündigt. Außerdem soll die Klangauswahl erweiterbar sein - z.B. über die Vivo-Library auf der Hersteller-Homepage oder über den Import von SoundFont kompatiblen Klängen. Exklusiv für das S3 und das S7 bringt das Betriebssystemupdate Masterkeyboard-Funktionen mit vier MIDI-Zonen.