Konstantin Wecker wird Klavierspieler des Jahres 2016

Der mehrfach preisgekrönte Liedermacher, Schriftsteller, Schauspieler und Komponist Konstantin Wecker erhält im Rahmen der internationalen Musikmesse in Frankfurt am 9.4.2016 um 16 Uhr in Halle 9 die Auszeichnung zum "Klavierspieler des Jahres".

Konstantin Wecker ist Klavierspieler des Jahres 2016. (Foto: Thomas Karsten)

In der Begründung des Bundesverbands Klavier e.V., der die Auszeichnung vergibt heißt es: „Konstantin Wecker begeistert seit Jahrzehnten Menschen von Jung bis Alt mit seinem unglaublich breiten Spektrum innovativer Musik und transportiert damit seine Gefühle und Anliegen.“ „Klavierspielen ist das Beste, was die Menschheit erfunden hat», schwärmt Wecker. Dies untermauere Konstantin Wecker mit einer unglaublichen Anzahl an Werken, Titeln und neuen Projekten, die an Schöpfertum und Aktualität nie einbüßten und die schier endlose Inspiration in neue Musik fließen ließen, schreibt der Bundesverband Klavier e.V.weiter.

Konstantin Weckers künstlerisches Fundament bilden eine klassische Musikausbildung und seine Liebe zur Lyrik. 1968 trat Konstantin Wecker erstmals als Liedermacher auf, der Durchbruch gelang 1977 mit der Ballade „Willy" und dem Album „Genug ist nicht genug". Insgesamt rund 40 LP- und CD-Produktionen, darunter „Liebesflug" (1981), „Ganz schön Wecker" (1988), „Vaterland" (2001), „Am Flussufer" (2005) und „Ohne Warum“ (2015), dokumentieren die breite Palette des künstlerischen Schaffens und spiegeln vor allem aber persönliche Höhenflüge und Krisen wider. Besondere Beachtung fand die als Synthese der klassischen Wurzeln Konstantin Weckers mit seinem Lied- und Filmmusikschaffen angelegte Produktion „Classics" (1991) mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer (Kritikerpreis 1992). Konstantin Wecker veröffentlichte Lyrikbände (u. a. „Jeder Augenblick ist ewig", 2012), die Romane „Uferlos" (1993) und „Der Klang der ungespielten Töne“ (2004) und schreibt Theater- und Bühnenmusiken sowie Filmmusik („Kir Royal" 1986, „Schtonk!" 1992) und Kindermusicals. Für sein politisches Engagement wurde Konstantin Wecker 1995 mit dem Kurt Tucholsky-Preis und 2007 zusammen mit Eugen Drewermann mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet.