Korg Pa4X International im Test: Neue Spitze

Das Pa4X bildet die neue Spitze der Arranger-Workstations bei Korg. Und wie immer ist es in zwei Tastaturvarianten erhältlich: mit 61 oder 76 Tasten. Am 61-Tasten-Modell haben wir überprüft, mit welcher Ausstattung und Klangqualität der Hersteller seinen Champion in den Ring schickt.

Eine Frage des Umfangs: Das Korg Pa4X kommt sowohl mit 61 als auch mit 76 Tasten (Fotos: Korg & Shutterstock).

Optisch kann das Pa4X schon mal punkten. Das Metallgehäuse ist in drei Farben gestaltet: Oberseite schwarz, Unterseite rotbraun, Seitenteile silbern. Das grundsätzliche Gehäusedesign bleibt der Formensprache der Pa-Serie, besonders dem Design des Pa3X, treu. Markant und beim Tragen mitunter hilfreich ist die Aussparung in den Seitenteilen. Dadurch wird noch einmal das Rotbraun des Gehäuses sichtbar und gibt dem Design etwas Dynamisches. An der Unterseite lässt sich der optionale Korg-Ständer (107 Euro) anschrauben, an der Rückseite das PaAS-Lautsprechersystem (594 Euro) anstecken. Beides kennt man, beides hat sich bewährt. Das Stecksystem des PaAS hat schon beim Pa3X überzeugt und erlaubt den schnellen Umbau vom Bühneninstrument zum wohnzimmertauglichen Arranger-Keyboard.

Bedienung

Die Bedienoberfläche wurde gegenüber dem Vorgängermodell nur geringfügig überarbeitet. Besonders positiv fällt das Look-and-Feel aller Taster und Regler auf. Es wird nicht mehr in unterschiedlichen Grautönen gearbeitet, sondern alle Taster sind einheitlich schwarz, besitzen eine Status-LED und bieten einen angenehmen Druckpunkt. Eine Freude ist auch das ausklappbare Display: Es misst sieben Zoll in der Diagonale und ist damit so groß wie ein kleiner Tablet-PC.

Neu für ein Keyboard ist, dass der für Korg-Ins­trumente übliche Touchscreen nun kapazitiv arbeitet – also genauso einfach, schnell und präzise, wie man das heute von Smartphones und Tablet-Computern gewohnt ist. Wer möchte, kann auch mit einem kapazitiven Eingabestift (nicht im Lieferumfang) arbeiten. Die Bildschirmdarstellung ist klar und scharf, auch bei Licht gut ablesbar. Die Menüseiten sind weiterhin so aufgebaut, wie man das aus der Pa-Serie gewohnt ist.

Die Klaviatur ist angenehm straff gefedert. Sie erlaubt das Spielen schneller Passagen und Glissandi genauso wie die differenzierte Artikulation von Naturinstrumentenklängen. Ausdrucksfördernd ist die Aftertouch-Funktion, außerdem der bei Korg übliche Joystick und drei zuweisbare Schalter, die  bei den sog. DNC-Klangfarben Nebengeräusche oder Klangartikulationselemente zuschalten.

Audio-Demos zum Korg Pa4X International

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