RME Fireface UFX II und Digiface USB: Höchstleistung kontra Mobilität

Mit dem Fireface UFX II und dem Digiface USB erweitert der deutsche Hersteller RME sein Portfolio um zwei neue Audio-Interfaces mit USB 2.0.

Mit dem Fireface UFX II bringt RME die weiterentwickelte Variante des Fireface UFX. Dank nochmals verbesserter Schaltungstechnik und neuester AD/DA-Wandler verspricht der Hersteller noch bessere Performance und Klangtreue, zudem Sample-Frequenzen bis 192 kHz. Der DSP mit optimierter Leistung bietet EQ, Dynamikeffekte, Reverb und Echo/Delay für latenzfreies Monitoring. Mit 12 analogen Kanälen plus 16 ADAT- und zwei AES-Kanälen stehen insgesamt 30 Eingänge und 30 Ausgänge zur Verfügung.

Beim Fireface UFX II verzichtet der Hersteller auf Thunderbolt, USB 3.0 und MADI. Stattdessen setzt man ganz auf USB 2.0. Dies erachte man aufgrund der hohen Treiberqualität als „absolut ausreichend für eine Übertragung von 60 Kanälen bei niedrigsten Latenzen“. Der USB-Anschluss an der Front bietet eine überarbeitete DURec-Funktion, mit der bis zu 60 Kanäle direkt auf ein angeschlossenes USB-Medium aufgenommen oder wiedergegeben werden können. Zur Ausstattung gehören auch Word Clock und TotalMix FX, die Misch- und Routing-Software von RME. Das Fireface UFX II soll Ende Februar 2017 für 1999 Euro UVP in den Handel kommen.

Mit kompakten Abmessungen und einem Gewicht von gerade einmal 220 Gramm präsentiert sich das Digiface USB, das per USB 2.0 die Verbindung zu einem Apple Mac oder Windows PC herstellt. Die vier optischen I/Os an der Vorderseite lassen sich in jeder beliebigen Kombination von ADAT und SPDIF einsetzen, insgesamt stehen also maximal 32 Kanäle zur Verfügung. Ein Klinkenanschluss (6,3 mm) an der Rückseite des Digiface USB dient als analoger Line-/Phone-Ausgang. So wird das Digiface USB zum Kopfhörerverstärker für den unkomplizierten mobilen Einsatz, zumal die Stromversorgung ganz einfach per USB-Bus möglich ist. Das Digiface USB soll ab Ende März für 399 Euro UVP erhältlich sein.