FBT Vertus CS1000 im Test: Transportfreundlich

1000 Watt RMS-Leistung, bis zu 125 dB Dauerschalldruck und ein durchdachtes Transportkonzept: Die aktive Säulen-PA Vertus CS1000 von FBT hat’s in sich. Welche Kaufargumente der Hersteller sonst noch eingebaut hat, zeigt unser Praxistest.

Mit seinen Säulen-PA-Systemen der Vertus-Familie hat sich FBT schon einige Meriten verdient. Erweitert wurde die Serie jüngst um das Modell Vertus CS1000, das nicht nur durch die klassischen Säulen-PA-Tugenden wie dezente Optik und Line-Array-mäßige Abstrahlung punkten soll. Der Hersteller hat sich darüberhinaus auch für den Transport etwas einfallen lassen, das mobile Musiker freuen wird, die begrenzten Stauraum optimal nutzen wollen: Eine FBT Vertus CS1000 besteht immer aus einem Subwoofer und einem dazugehörigen Säulen-Topteil, das für den Transport im Subwoofer-Gehäuse versenkt werden kann. Den Klang, die Leistung und das Handling dieses Beschallungssystems haben wir nun im Praxistest auf den Prüfstand gestellt.

Outfit

Zentrum der Vertus CS1000 ist der 12-Zoll-Aktivsubwoofer mit seiner integrierten Leistungselektronik. Eingebaut ist eine Class-D-Endstufe, die 600 Watt RMS-Leistung für den Subwoofer und 400 Watt RMS-Leistung für das passive Säulen-Topteil bereitstellt. Die Peak-Leistung gibt FBT mit 1200 Watt für den Bass und 800 Watt für die Säule an. Für alle zeitgemäßen Schutzschaltungen und die Anpassung der Komponenten sorgt ein eingebautes DSP-Modul. Acht Presets für unterschiedliche Einsatzszenarien lassen sich mittels Drehschalter an der Rückseite des Bassreflexgehäuses des Subwoofers einstellen. Hier findet man auch einen Lautstärkeregler für das Gesamtsystem und einen für die Subwoofer-Lautstärke. Schalter für die Signalwahl (Mic- oder Line-Pegel) und ein Array-Schalter (für den Betrieb zweier gestackter Systeme) sind ebenso vorhanden wie Status-LEDs. Signale bekommt die Anlage über XLR und kann sie im gleichen Format auch weiterschleifen.

Das Subwoofer-Gehäuse fällt mit 56,5 mal 37,5 mal 45 cm klassenüblich kompakt aus. Es steht auf festen Gummifüßen und verfügt an der Oberseite über kleine Aussparungen, die das sichere Stapeln zweier Subwoofer erlauben. An der Gehäuseseite findet man großzügig dimensionierte Tragegriffe. Mit versenkter Säule beträgt das Transportgewicht allerdings rund 30 kg, so dass man gerne auf einen Helfer, ein Rollbrett oder den optional angebotenen Transport-Trolley TR-100 zurückgreifen wird. Die Gehäuseoberseite hält außerdem einen Schraubflansch für die mitgelieferte zweiteilige Distanzstange bereit und einen Mechanismus zum Entriegeln einer zum Transport eingesteckten Säule. Unterhalb der Säule findet in einem Fach zudem eine Tasche mit den beiliegenden Kabeln und der Distanzstange Platz.

 

Das Säulen-Topteil ist mit sechs 3-Zoll-Breitbandtreibern ausgestattet. Diese sind in der so genannten J-Form angeordnet; dabei sind die unteren beiden etwas nach unten geneigt. Dadurch kann das Publikum im Nahfeld optimal beschallt werden. An der Seite kann man die Lautsprecheranordnung am Verlauf der Kante des Schutzgitters nachvollziehen. Das Säulen-Topteil misst 10,4 mal 53 mal 11,6 cm. Es bietet an seiner Rückseite einen schräg montierten Speakon-Anschluss und zwei Montageplatten. Diese werden entweder für die mitgelieferte Distanzstange oder die optional erhältlichen Wandhalterungen oder Flugschienen benötigt. Außerdem gibt es eine Verbindungsplatte, mit der zwei Säulen-Topteile übereinander montiert werden können. Stapelt man gleichzeitig zwei Subwoofer übereinander, soll nach Herstellerangaben der Schalldruck um sechs Dezibel erhöht, die Reichweite dadurch vergrößert werden. Außerdem öffnet sich die vertikale Abstrahlung von 30 auf 40 Grad. Horizontal bleibt sie bei 100 Grad wie beim Standard-System. Die mitgelieferte Distanzstange ist mit einem Neigesystem ausgestattet. So kann die Neigung des Säulen-Topteils in fünf 5-Grad-Schritten von -10 bis +10 Grad eingestellt werden.

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