Test IMG Stageline PAK-400-Serie: Stimmiges Programm­

Aktive Topteile mit 10-, 12- und 15-Zoll-Basslautsprecher, ergänzt durch einen Subwoofer mit 18-Zoll-Chassis: Mit der PAK-400-Serie bietet IMG Stageline ein stimmiges Boxenprogramm für kleine bis mittlere Bühnen. Im Test: das Topteil PAK-412.

PAK-400-Serie
Universelle Einsetzbarkeit und individuelle Einstellmöglichkeiten auf Basis moderner Technologie hat IMG Stageline der PAK-400-Serie auf die Visitenkarte geschrieben. (Foto: Monacor International)

Konsequent orientiert sich IMG Stageline mit der neuen Aktiv-PA-Boxen-Serie PAK-400 an den Anforderungen der „breiten Masse“. Gemeint sind Unterhaltungsmusiker, Kleinkünstler oder DJs, die sich auf kleinen bis mittleren Bühnen bewegen. Dieses Klientel ist auf praktikable, zeit- und platzsparende Lösungen angewiesen. Und auch wenn man dafür ein eher kleines Budget einsetzen will – der Wunsch nach einem stimmigen Sound bleibt groß. Mit der PAK-400-Serie setzt IMG Stageline auf aktive Systeme mit Class-AB-Verstärkung im Hochtonbereich und Class-D in der Tieftonregion – und das auf moderatem Preisniveau.

Die aktive PAK-Serie umfasst die Topteile PAK-410, PAK-412 und PAK-415. Vervollständigt wird sie durch den aktiven Subwoofer PSUB-418AK. Branchen- und marktüblich bezeichnen die jeweils letzten beiden Ziffern die Größe des Tieftonchassis, womit auch bereits der jeweilige Einsatzbereich vom kleinen bis zum mittelgroßen Event definiert wird. Ein aussagekräftiges Referenzobjekt, das mit seiner 12-Zoll-Bestückung im Familienverbund nach oben wie nach unten noch Luft lässt, ist die PAK-412. Deshalb wurde sie exemplarisch getestet.

Topteil

Das Gehäuse der PAK-412 besteht aus robustem, strapazierfähigem Hartkunststoff. Road- und transporttauglich sind oben und seitlich Tragegriffe integriert, mit denen sich das Gewicht von 17,3 kg angenehm handhaben lässt. Für die Front-Nutzung ist die Box mit Stativhülse und M10-Gewindeeinsätzen ausgestattet.

Beim Einsatz als Bodenmonitor sorgt die Aufstellschräge für eine sinnvolle Positionierung. Trotz oder gerade wegen ihrer kompakten Maße erzeugt die Box mit ihrer Gesamtleistung von 700 Watt einen beachtlichen Nennschalldruck von 124 dB (gilt auch für die PAK-415). Mit 98 dB ist der mittlere Schalldruck angegeben. Der erste und letzte Eindruck ist, dass die aktive PA-Box sowohl in Konstruktions- als auch Lautstärkefragen eine stimmige Vorstellung abliefert.

Auf dem rückseitigen Bedienfeld befinden sich zunächst die üblichen Verdächtigen: LEDs für Po­wer-On, Signal und Peak, Taster für den Hochpassfilter, Level-Regler, Ground-Lift-Schalter, symme­trierte XLR-/Klinkenbuche, XLR-thru und dergleichen. Interessant, weil zielgruppenorientiert, wird es spätestens bei der Klangregelung. Über einen Drehschalter stehen vier Presets zur Wahl. Im Modus „Normal“ wird das Signal unbeeinflusst durchgeleitet. „High-Fi“ bedeutet, dass Bässe und Höhen angehoben werden. Druckvoller und Dance­floor-tauglich für CD- und Retorten-Einspielungen wird’s mit der Einstellung „DJ“. Und für eine besondere Transparenz der Stimme steht die Variante „Voice“ parat. Natürlich kann all das über ein Mischpult oder eine externe Equalizer-Sektion optimiert werden. Für das Quick-Setup ist alles Mög­liche aber schon vorbereitet.

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