Test Kurzweil Forte SE: Resonanzfähig

Das Top-Stagepiano Kurzweil Forte gibt es nun auch in einer budgetfreundlichen Ausführung, die zudem mit Innovationen glänzen kann. Dazu gehört die Kurzweil String Resonance (KSR), erstmals Bestandteil der Klangerzeugung bei einem Kurzweil-Piano.

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Das Forte SE ist etwa 1000 Euro günstiger als das Flaggschiff Forte. Das sieht man ihm jedoch nicht gleich an, denn das Gerät macht einen recht robusten und soliden Eindruck. (Foto: Kurzweil)

Kurzweil-Instrumente verdanken ihr großes Klangpotenzial vor allem der enorm flexiblen, aber auch komplexen V.A.S.T.-Synthese, die sie seit dem legendären K2000 bei Klangbastlern rund um den Globus beliebt gemacht hat. In der jüngeren Vergangenheit hat man bei Kurzweil den Wunsch vieler Anwender erfüllt und einige Instrumente entwickelt, die einen einfach und intuitiv zu bedienenden Zugang zur Klangformung ermög­lichen, verbunden mit praxisgerechten Presets. Nicht nur altgedienten Kurzweil-Veteranen war das aber mitunter etwas zu wenig an klanglichem Gestaltungspotenzial. Das Forte SE ist nun seit langer Zeit das erste Stagepiano, bei dem man auch direkt am Gerät auf alle Details der V.A.S.T.-Synthese zugreifen kann.

Outfit

Das Forte SE ist etwa 1000 Euro günstiger als das Flaggschiff Forte. Das sieht man ihm jedoch nicht gleich an, denn das Gerät macht einen recht robusten und soliden Eindruck. Die roten Seitenwangen aus gebürstetem Stahl, für die sich die Designer möglicherweise Anregungen aus Schweden geholt haben, verleihen dem Instrument eine insgesamt wertige und dynamische Note. Der optional erhältliche Notenständer setzt ebenfalls auf eine kantige Formensprache.

Die Frontplatte bietet ein für Kurzweil typisches, logisch aufgebautes und aufgeräumtes Bedien-Layout. Die beiden Räder für Pitch und Modulation (oder beliebige andere Modulationsziele) liegen zwar links oberhalb der Tastatur, doch an diesen Umstand kann man sich schnell gewöhnen. Mit den zwei darüber liegenden Tipptastern kann das Instrument auf die Schnelle transponiert werden. Der Volumenregler und die neun weiteren frei definierbaren Slider sind angenehm griffig und hinterlassen einen wer­tigen Eindruck.

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