Test Nova iC12A: Runde Sache

Rund fallen bei der Nova iC12A nicht nur die Gehäusekanten aus, rund ist auch der Sound. Wir haben überprüft, was die aktive Multi­funktionsbox außer 350 Watt RMS-Leistung noch zu bieten hat.

Nova iC12A
Die Abstimmung der Nova iC12A gefällt. Die Presets sind sehr praxisnah gewählt und bringen einen für die Preis- und Leistungsklasse der Aktivbox sehr guten, runden Sound. (Foto: Craaft Audio)

Das Einführungsangebot im Internet ist stark: Ein erster Händler bietet ein Pärchen der Aktivboxen Nova iC12A für 698 Euro an, das sind 349 Euro pro Stück und 150 Euro pro Stück unter der unverbindlichen Preisempfehlung. Wir haben die iC12A unter die Lupe genommen – am Audio-Player, als Keyboard-PA und als Monitor. Dabei kann nicht nur das Äußere gefallen.

Outfit

Die geschlossene Front mit durchgehendem Lochgitter und hinterlegtem Akustikschaum verleiht der ansonsten aus Kunststoff gefertigten Nova iC12A ein angenehmes Äußeres. Die abgerundeten Ecken, die leicht geschwungene Ober- und Unterseite und die Tatsache, dass weder Basstreiber noch Hochton­horn zu sehen sind, nehmen der Box die Aggressivität, die von anderen Boxenmodellen ausgeht.

Die 16,5 Kilogramm leichte Aktivbox misst 41 x 63 x 33 Zentimeter und lässt sich mit einem an der rechten Seite ins Gehäuse integrierten Tragegriff bequem transportieren. Aufgestellt wird sie entweder auf Boxenständern – ein Flansch samt Arretierschraube ist ins Gehäuse integriert – auf Podesten oder dem Boden. Für den aufrechten Einsatz kommen dabei vier Gummifüße zum Einsatz, die sich über mitgelieferte Kunststoffhülsen verlängern lassen. Nötig sind diese zum Stapeln der Boxen; sie sind aber auch praktisch, wenn man auf dreckigem Untergrund mehr Abstand zwischen Gehäuse und Boden schaffen will. Das Multifunktionsdesign der Kunststoffbox erlaubt auch den Einsatz als Bühnenmonitor. Die Kunststofffüßchen an der Gehäuse­seite sorgen dabei aber nur bedingt für Schonung der Gehäuseoberfläche. Der Einsatz eines zusätzlichen Filzstreifens als Unterlage ist hier zu empfehlen. Wer will, kann die Box auch „fliegen“ und das nötige Geschirr zum Aufhängen am Truss an ins Gehäuse eingelassenen Gewinden festschrauben.

Anschlüsse, Regler und Display findet man an der Boxenrückseite. Geboten werden zwei Mic/Line-Eingänge mit Kombibuchsen und einen Mix-Ausgang im XLR-Format. Die Eingangsempfindlichkeit wird über Taster umgeschaltet, die Kanallautstärke über Drehregler eingestellt. In der Grundeinstellung dient der Drehregler unterhalb des Displays zum Steuern der Master-Lautstärke. Durch einen Druck auf den Regler wird das DSP-Menü aktiviert, durch das man mittels Reglerdrehung navigieren kann.

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