Test Olympus LS-P2: Klein gekriegt

Nachdem Olympus die Klangqualität seiner Mobilrecorder mit jeder Generation verbessert hat, liegt der Fokus beim neuen LS-P2 auf Miniaturisierung. Wie schlägt sich der Kleine in der Praxis?

Olympus LS-P2
Der Olympus LS-P2 ist das Mittel der Wahl, wenn Sie einen ultrakompakten Mobilrecorder suchen, der auch noch in der kleinsten Tasche Platz findet. (Foto: Olympus)

Olympus mischt seit Jahren kräftig mit im Markt der Mobilrecorder: Anfang 2008 kam mit dem LS-10 der erste Linear-PCM-Recorder des Hauses auf den Markt, zwei Jahre später gefolgt vom LS-11 mit deutlich verbesserter Mikrofonvorstufe. Seitdem schätzen auch Musiker und Musikliebhaber die Olympus-Recorder, die neben guter Audioqualität auch mit ihrer Verarbeitungsqualität punkten. Anfang 2012 brachte Olympus den LS-100 als portablen 8-Mehrspur-Recorder, wobei der Zuwachs an Funktionen mit einer deutlichen Vergrößerung des Gehäuses einherging. Mit LS-12 und LS-14 setzte der Hersteller dann die Tradition der kompakten Stereo-Recorder fort, allerdings mit weniger solidem Kunststoffgehäuse. Bei LS-P1 und LS-P2 ist jetzt wieder mehr Metall im Spiel, wobei der Fokus auf Miniaturisierung liegt. Im Test: der LS-P2, der im Vergleich zum LS-P1 mehr interne Speicherkapazität (8 statt 4 GB), ein 3-Mikrofon-System und zusätzliche Funktionen bietet.

Outfit

Im Vergleich zu den Vorgängermodellen wurde der Neue gehörig geschrumpft. Das Gehäuse besteht in weiten Teilen aus Magnesium und ist leichter denn je. Im Betriebszustand wiegt der LS-P2 nur 75 g. Einer der Gründe: Der LS-P2 benötigt nur eine Micro-Zelle (AAA). Die mögliche Betriebsdauer mit frischen Alkaline-Batterien gibt Olympus mit 39 Stunden an. In Verbindung mit NiMH-Akkus darf man davon etwa ein Drittel abziehen. Einen NiMH-Akku mit 750 mA liefert der Hersteller dankenswerterweise mit. Dieser lässt sich auch im Gehäuse laden, wenn man den LS-P2 per USB an den Rechner anschließt.

Im Gegensatz zum LS-P1 verfügt der LS-P2 zusätzlich zu einem Stereo-Mikrofon über ein mittig angeordnetes Zusatzmikro mit kugelförmiger Richt­charakteristik (Tresmic-System), das mikrofonseitig die Aufnahme tiefer Frequenzen bis 20 Hz erlaubt, während die Stereo-Mikros nur bis 60 Hz reichen.

Ein externes Mikrofon schließen Sie an der dafür vorgesehenen 3,5-mm-Stereoklinkenbuchse an. Das gleiche Format hat der Kopfhörer-Ausgang. Verzichten muss man auf einen separaten Line-Eingang. Außerdem gibt es nicht mehr die Möglichkeit, mittels Schiebeschalter die Empfindlichkeit der Mikrofonvorstufe zu variieren. Der Recorder soll einen maximalen Schalldruck von 120 dB SPL verkraften.

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