Test Orla Stage Concert: Digitalpiano für Klassik-Freunde

Ein portables Instrument für klassisch orientierte Tastenspieler bietet Orla mit dem Stage Concert. Neben den Tugenden eines Digitalpianos bietet das Instrument auch eine registrierbare Pfeifenorgel-Simulation. Ob die Mischung überzeugt, haben wir im Test überprüft.

Orla Stage Concert
Das Orla Stage Concert ist ein portables Digitalpiano, mit einem Funktionsumfang, der über den Standard in der Preisklasse um 700 Euro hinausgeht. (Foto: Orla)

Das neue portable Digitalpiano Stage Concert hat Orla mit vielen Fähigkeiten ausgestattet; die registrierbare Pfeifenorgel-Simulation erregt aber sicher die Aufmerksamkeit von Klassikfreunden, Chorleitern und Kirchenmusikern. Ein optionaler Unterbau wertet das Instrument bei Bedarf optisch auf, ansonsten findet es auch auf dem Tisch oder einem Keyboardtisch Platz. Was das Instrument zu bieten hat und welche Einsatzmöglichkeiten sich anbieten, haben wir überprüft.

Outfit

Das Orla Stage Concert ist in schwarzer und weißer Gehäusefarbe zu bekommen. Das Gehäuse besteht aus Holzfaser- und Metallelementen und bringt 22 kg auf die Waage. Damit kann man es noch mit vertretbarem Aufwand alleine transportieren und aufbauen. Gummifüße an der Unterseite schützen wenn nötig Tischplatten beim Abstellen des Instruments. Zum Lieferumfang gehören ein ansteckbarer Plexiglas-Notenhalter und ein Sustain-Pedal. Ein Dreifach-Pedal wird optional angeboten.

An der Rückseite finden sich, wie üblich, die Anschlüsse: zweimal Kopfhörer, Line-Ausgänge für den Anschluss an Mischpult oder Verstärker, außerdem Line-Eingänge (Klinke, L/R), um z.B. Playbacks über die Lautsprecher des Instruments wiederzugeben. Der Pegel der Line-Eingänge ist nicht extra zu regeln. Wichtig sind außerdem die Pedalanschlüsse, das MIDI-Trio und ein USB-MIDI-Anschluss. An einer weiteren USB-Buchse kann ein Bluetooth-Empfänger angesteckt werden. Dieser gehört in Deutschland zum Lieferumfang.

Ebenfalls hinten sitzen die Öffnungen der beiden Lautsprecher. Das ist wichtig für das Aufstellen des Instruments: Zu Hause sollte man einen gewissen Abstand zur Wand einhalten, beim Einsatz in Chorprobenraum, Klassenzimmer, Gemeindesaal oder Kapelle profitiert das Auditorium von der Lautsprecherausrichtung. Ein kleines Lochband auf der Gehäuseoberfläche sorgt übrigens dafür, dass Schall aus dem Gehäuse in Richtung Spieler gelangt.

Die Tastatur des Orla Stage Concert simuliert eine Hammermechanik; sie ist graduiert gewichtet. Die Anschlagdynamik lässt sich in drei Stufen einstellen. Beim Orgeln kommt einem entgegen, dass noch nicht zu viel Kraftaufwand nötig ist.

Orla Stage Concert Orchestersounds
Die Klangerzeugung des Orla Stage Concert hält 20 Orchestersounds bereit, die man über zweifach belegte Wahltaster im direkten Zugriff hat; da kann man die Bedienungsanleitung getrost in der Schublade lassen. (Foto: Orla)

Audio-Demos zum Orla Stage Concert

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