Test Orla Stage Studio: Solider Einstieg

Das Stage Studio ist ein portables Digitalpiano, mit dem Orla seine 2015 vorgestellte neue Soundtechnik zum Einsteigerpreis verfügbar macht. Der Test steht auch für das CDP 101, das sich nur durch sein Homepiano-Design vom Stage Studio unterscheidet.

Der mitgelieferte Bluetooth-Empfänger erlaubt beim Orla Stage Studio das Streamen von Musik vom Smartphone oder Tablet (Foto: Orla).

Am Anfang einer Digitalpiano-Karriere steht oft nicht nur die Frage, welches Instrument zu welchem Preis in Frage kommt, sondern auch, wo das Schmuckstück überhaupt seinen Platz in der Wohnung finden soll. Wer nicht viel Platz hat, öfter umstellt oder auch mobil sein möchte, findet in einem Portable Piano, wie dem Orla Stage Studio, ein passendes Instrument. Ein optionaler Unterbau wertet das Instrument bei Bedarf optisch auf, ansonsten findet es auch auf dem Tisch oder einem Stativ Platz. Positiv beim Platzieren auf einem Tisch: Die Lautsprecher strahlen nach hinten ab, wodurch die Tischplatte nicht unnötig angeregt und keine Frequenzen verschluckt werden. Auch beim Einsatz im Klassenzimmer punktet diese Lautsprecheranordnung, und auch der Chorleiter freut sich, wenn der Schall bei der Probe bis zu den Sängern dringt. Weitere Einsatzmöglichkeiten lassen sich schnell finden, doch wie schlägt sich das Instrument in der Praxis?

Outfit

Klassisch schwarzes, zeitgemäßes Design zeigt das portable Stage Studio, alternativ ist eine Version mit weißer Oberfläche erhältlich. Mit 22 kg liegt es im Mittelfeld der Gattung Portable Piano; der Spieler kann es noch alleine transportieren und aufbauen. Das Gehäuse kombiniert Holz- und Metallelemente, Gummifüße an der Unterseite schützen wenn nötig Tischplatten beim Abstellen des Instruments. Der ansteckbare Plexiglas-Notenhalter ist angenehm breit, könnte für einzelne Notenblätter aber fast höher ausfallen. Hier hilft man sich notfalls mit Karton zur Stabilisierung.

Die Rückseite zeigt nicht nur die Öffnungen des zweimal 12 Watt starken Lautsprechersystems, sondern beherbergt nebenbei auch alle wichtigen Anschlüsse: zweimal Kopfhörer, Line-Ausgänge für den Anschluss an Mischpult oder Verstärker, außerdem Line-Eingänge (Klinke, L/R), um z.B. Playbacks über die Lautsprecher des Instruments wiederzugeben. Der Pegel der Line-Eingänge ist nicht extra zu regeln. Wichtig sind die beiden Pedalanschlüsse. Zum Lieferumfang gehört ein Einfachpedal, das eine Buchse belegt; das optional erhältliche Dreifach­pedal belegt beide Anschlüsse.

Audio-Demo zum Orla Stage Studio

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