Test Peavey Dark Matter DM 112 & DM 115 Sub: Abgestimmtes Duo

Flexible Aktivboxen für den Einsatz als Front-PA und fürs Bühnenmonitoring bietet Peavey in der neuen Dark-Matter-Serie. Wir haben im Praxistest überprüft, was bereits die kleine Kombination aus 12er-Topteil DM 112 und 15er-Subwoofer DM 115 Sub zu leisten vermag.

Peavey DM 112 & DM 115 Sub
Die Aktivboxen Peavey DM 112 und DM 115 Sub lassen sich zu einer recht kompakten PA mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis kombinieren. (Foto: Peavey)

Vier Aktivboxen hält Peaveys neue Dark-Matter-Lautsprecherserie bereit – zwei Topteile und zwei Subwoofer. Der Hersteller verspricht bei der Vorstellung der Geräte eine „Performanz (…), die in diesem Preissegment ihresgleichen sucht“. Für den Test stellen wir ein kleines PA-System zusammen: Topteil DM 112 und Subwoofer DM 115 Sub. Mit Konserven- und Keyboard-Musik gilt es, in einer akustisch wenig vorteilhaften Halle zu bestehen.

Das kantige Design weist die Dark-Matter-Boxen (und hier besonders die Topteile) gleich als Peavey-Produkte aus. Die Front ziert ein schwarzes Lochblech zum Schutz der Treiber. Diese sind auch direkt sichtbar, denn es ist kein Akustikschaum hinterlegt. Die Topteile der Serie bestehen aus robustem Kunststoff, die Subwoofer aus MDF mit schwarzem Strukturlack. Zwei Topteil-Varianten sind verfügbar: mit 12-Zoll- und mit 15-Zoll-Basstreiber. Beide Varianten sind mit 1,4-Zoll-Hochton-Kompressions­treibern ausgestattet. Auch zwei Subwoofer-Größen mit 15- und mit 18-Zoll-Lautsprecher werden vom Hersteller angeboten.

Topteil

Das Topteil DM 112 bringt knapp 16 Kilogramm auf die Waage und kann von einem Musiker alleine gut gehandhabt werden. Dennoch würde man sich über etwas ausgefeiltere Griffe freuen, denn die schlitzförmigen Vertiefungen an der Seite hinten sind zwar gut, um die Boxen auf den Hochständer zu setzen, für den Weg zwischen Auto und Bühne wird man aber gerne auf die optionale Tasche zurückgreifen, damit man die Tops nicht nur umarmt vor sich herträgt. Auf dem Hochständer lässt sich die Box dann mittels Schraube fixieren. Man kann den Lautsprecher aber auch anders platzieren – z.B. auf Podesten oder dem erhöhten Bühnenboden; die vier Gummifüße leisten dabei gute Dienste. Das Multifunktionsdesign des Gehäuses macht auch den Einsatz als Bühnenmonitor möglich; zusätzliche Gummifüße für diesen Einsatz stehen aber noch auf der Wunschliste.

An der Rückseite findet man das Anschlussfeld, dazu ein Display samt Bedienelementen und Lüftungsschlitze für die innen liegende Elektronik. Die Anschlussplatte ist etwas ins Gehäuse versenkt, wodurch beim Transport und beim Einsatz als Monitor Anschlüsse und Kabel geschützt werden. Geboten werden ein Mic/Line-Eingang im Kombibuchsenformat und ein Link-thru-Anschluss im XLR-Format. Neben einem Pegelumschalter und dem Gain-Regler verfügt der Eingang auch über einen Ground-Lift-Schalter. Das LC-Display ist beleuchtet, zeigt zwei Zeilen Text und benötigt zur Bedienung nur einen Drehknopf mit Druckfunktion. Eine LED zeigt den aktiven Betriebszustand und wechselt die Farbe, sobald die DDT-Schutzschaltungen eingreifen. Es bleibt aber noch Headroom bis zum Clipping.

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