Test Roland E-A7: Selber sampeln heißt das Motto

Ein Arranger-Keyboard für Sound-Tüftler bietet Roland mit dem E-A7: Sampling-Funktionen sind an Bord, außerdem können Samples importiert werden. Was das Keyboard sonst noch kann, haben wir für Sie ausprobiert.

Roland E-A7 Draufsicht
Durch viele zuweisbare Taster und zwei Displays bietet das Bedienfeld des Roland E-A7 einen hohen Arbeitskomfort. (Foto: Roland)

Erweiterbarkeit ist das aktuelle Schlagwort im Segment der Arranger-Keyboards. Dem Trend folgend bringt Roland mit dem E-A7 ein entsprechend gerüstetes Instrument und belebt damit nicht etwa die alte E-Serie wieder, sondern führt gewissermaßen die BK-Serie fort, nun unter dem Vorzeichen „Expandable Arranger“. Wir haben hier ein Vorseriengerät unter die Lupe genommen, eigene Sounds erstellt und alle Funktionen durchprobiert.

Outfit

Wie schon das BK-9 zieht auch das E-A7 durch seine zwei Displays die Blicke auf sich. Das macht ausgeschaltet erst einmal Eindruck, im Betrieb ist man dadurch allerdings nicht gerade überinformiert. Die grundsätzliche Aufteilung in soundbezogene Inhalte rechts und style- oder songbezogene Informa­tionen links im Display ist begrüßenswert und hilft bei der Orientierung. Dem Display-Konzept folgend sind die für Styles benötigten Bedienelemente links auf der Oberfläche, die für Sounds rechts angeordnet. In der Mitte zwischen den Displays ermöglichen sechs Schieberegler die Live-Mischung von Part-Lautstärken. 12 Parts können über Umschalter so adressiert werden.
Zwei Besonderheiten entdeckt man unter den Bedienelementen: Oberhalb des Roland typischen Pitchbend-/Modulations-Joysticks findet man ganze sieben frei zuweisbare Knöpfe. Durch sie kann man nahezu beliebige Funktionen ausführen. Eine weitere Besonderheit sind die sechs Pads, die mit weiteren Tastern in Klaviaturanordnung bereitstehen, um eine zusätzliche Funktion übernehmen zu können: Spieler orientalischer oder asiatischer Musik können sich hier eigene Skalen zusammenstellen und auf einem von drei Speicherplätzen ablegen. Auf diese Weise wird der Nutzerkreis des Instruments potenziell erweitert.

Die Rückseite beherbergt sämtliche Anschlüsse, auch eine Kopfhörerbuchse. Neben dem Line-Ausgang mit seinen zwei Klinkenbuchsen gibt es einen Eingang für Zuspieler, die über Miniklinkenkabel (stereo) angeschlossen werden – z.B. portable Audioplayer. Ein weiterer Eingang lässt sich von Mikrofon- auf Line-Pegel umschalten und hält zwei Klinkenbuchsen für linken und rechten Stereokanal bereit. Neben der Netzteilbuchse mit Zugentlastung findet man MIDI-Ein-/Ausgang und drei Pedalbuchsen: Control, Expression und Hold. Versenkt untergebracht sind die USB-Buchsen: Eine nimmt Speichersticks auf, die andere dient zum Anschluss an den Computer. Verbindet man letztere Buchse per Lightning-USB-Adapter, kann man das E-A7 auch direkt mit Musik-Apps am Apple iPad verwenden.

Roland E-A7 Anschlüsse
Die Rückseite bietet alle wichtigen Anschlüsse wie Line-out, eine Miniklinke für Zuspieler, Kopfhörer, Pedale und zwei Klinkenbuchsen, umschaltbar von Mikrofon- auf Line-Pegel. Die USB-Ports für Computer und Speichersticks sind versenkt angebracht. (Foto: Roland)

Audio-Demo zum Roland E-A7

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