Test Seeburg acoustic line i5 mit G Sub 1001 dp+: Klein aber kräftig

Seeburg acoustic line bietet mit den Modellen i4 und i5 extrem kompakte Lautsprecher, die sich vielseitig einsetzen lassen. Zwei i5 zeigen im Test, was sie zusammen mit zwei Aktivsubwoofern G Sub 1001 dp+ leisten können.

Seeburg acoustic line i5
Die beinahe würfelförmigen i5-Boxen gibt es in Weiß und in Schwarz. Der Metallbügel dient als Aufsteller oder zur Wand- bzw. Deckenmontage. (Foto: Seeburg acoustic line)

Musiker haben nicht nur Bedarf an Beschallungslösungen für den mittelgroßen oder großen Gig, und auch akustisch schwierige Räume stehen nicht immer im Fokus. Genauso kann man sich über kompakte Lösungen freuen, wie sie Seeburg acoustic line mit seinen Modellen i4 und i5 vorgestellt hat. Der Hersteller nennt die Gattung Multimedia-Lautsprecher; sie taugen aber zu weit mehr, als für die Heimbeschallung oder die Fest­installation in Cafés und Restaurants.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für den Live-Musiker lassen sich finden: Mit Probenraum, Hotelbar und Monitoring auf der Bühne sind nur die ersten Ideen skizziert, zeigen aber schon die Breite der Möglichkeiten. Für den Test haben wir zwei Topteile i5 eingepackt – angetrieben und unterstützt jeweils durch einen Aktivsubwoofer G Sub 1001 dp+. Mit gut 2.400 Euro Kosten pro Seite keine ganz billige Lösung, nach Meinung der beteiligten Musiker und einiger befragter Gäste allerdings jeden Cent wert.

Topteil

Die beinahe würfelförmigen i5-Boxen gibt es in Schwarz oder Weiß. Die Gehäuse sind aus Holz gefertigt, die Front wird komplett von einem schützenden Metallgitter eingenommen. Ein Metallbügel wird an den Gehäuseseiten mit je einer Rändelschraube festgezogen. Der Bügel kann als Aufsteller genauso dienen wie zur Wand- oder Deckenmontage. Im Praxistest wurden die Lautsprecher mit Distanzstangen auf den Subwoofern montiert. Hierzu kamen die Mittelteile handelsüblicher Mikrofonstative zum Einsatz. Sie können in die Gewinde an der i5-Unterseite eingedreht werden. Auf den Subwoofern finden sie durch einen M20-Gewindeadapter Halt. Einzige Voraussetzung: das Stativ braucht unten ebenfalls ein Schraubgewinde. An der Boxenrückseite findet man die Anschlüsse: Speakons für Ein- und -Ausgang sowie eine Phoenix-Klemme, die im Installations-Business zum Einsatz kommt.

Im Innern der i5 werkeln ein 5-Zoll-Midbass und ein 3/4-Zoll-Hochtöner in koaxialer Anordnung. In den Ecken findet man hinter dem Schutzgitter Bassreflexöffnungen mit Röhren unterschiedlicher Länge. Laut Hersteller dienen diese dazu, die Klangabstrahlung über den gesamten Frequenzgang zu optimieren. Das Datenblatt gibt letzteren mit 110 bis 19.000 Hertz an. Die Belastbarkeit wird mit 120 Watt AES bzw. 360 Watt Peak-Leistung angegeben. Dank der Impedanz von 16 Ohm können bis zu drei i5 hintereinander geschaltet an einem Aktivsubwoofer oder an einer Endstufe (dann vier Ohm!) betrieben werden.

Wertung

+ Toller Sound

+ Sehr gute Abstimmung der Komponenten

+ Kompakte Abmessungen

+ Ausbaufähig durch starke Endstufen

- Subwoofer/Topteil-Pegel nicht einfach individuell regelbar

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