Test Shure Motiv MV51: Einfach aufnehmen

Das MV51 aus der Motiv-Reihe von Shure ist ein digitales Kondensatormikrofon mit Großmembran und Retrooptik. Der Hersteller verspricht Kompatibilität mit fast allen gängigen Betriebssystemen und guten Klang in allen Situationen. Im Test stand das MV51 auch auf einem Flügel, um Instrument und Gesang parallel aufzunehmen.

Shure MV51 Piano
(Foto: Shure)

Von einem Digitalmikrofon spricht man, wenn das Mikrofon Schallwandler und Interface in einem ist. Dazu muss neben einem AD-Wandler eine Schnittstelle zum Computer im Gehäuse eingebaut sein. Im Fall des MV51 findet sich neben einer USB-Buchse auch ein Lightning-Anschluss für die Apple-Welt. Die Großmembran-Kapsel des Mikrofons hat 25 mm Durchmesser und Nierencharakteristik. Digitalisiert wird das Mikrofonsignal mit einer Samplingfrequenz von maximal 48 kHz und einer Tiefe von 24 Bit, was gängigen Standards entspricht und auf gute Klangqualität hoffen lässt.

Outfit

Das Auspacken und Anfassen des MV51 macht einfach Spaß. Der massive Metallkorpus des Mikrofons besteht aus zwei Hälften, die servicefreundlich verschraubt sind. An der Rückseite ist ein klappbarer Standfuß ohne jegliches Spiel mit einer dicken Schraube befestigt. An der Unterseite von Mikrofon und Standfuß befinden sich rutschfeste Gummipads, die in Kombination mit dem ordentlichen Gewicht von 575 g auf jeder Oberfläche einen sicheren Stand garantieren. Die Gummikappe des Stand­fußes lässt sich abschrauben und durch einen mitgelieferten Adapter ersetzen, sodass sich das MV51 auf jeden Mikrofonständer montieren lässt.

Eine weitere Besonderheit: Unter dem gerippten Kapselgehäuse befindet sich ein Touchpanel mit den übersichtlichen Bedienelementen. Verarbeitung und Design des MV51 sind absolut erstklassig, da ist eine lange Lebensdauer vorhersehbar. Im Liefer­umfang befinden sich neben dem Schraubadapter zwei USB-Kabel (Micro-USB auf Typ A und Lightning-Stecker) sowie ein mehrsprachiges Benutzerhandbuch.

Praxis

Die Handhabung des MV51 ist narrensicher. Hier wurde es über das mitgelieferte (sehr kurze) USB-Kabel an einen iMac angeschlossen und in der Systemsteuerung als Eingabegerät ausgewählt. Aufgenommen wurde mit Logic, hier muss man das Mikrofon dann auch als Signalquelle einstellen. Mit dem Mode-Button lassen sich fünf Aufnahmepresets (Sprache, Gesang, leise Musik, laute Musik oder Band und Flat) anwählen, die durch Piktogramme gekennzeichnet sind.

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