Test Solton Aart Sat Array: Leicht und stark

Mit dem Aart Sat Array bietet Solton ein Säulen-PA-System an, das sich trotz geringen Gewichts und kompakter Größe nicht verstecken muss. Wir haben die Praxistauglichkeit der Beschallungsanlage überprüft.

Die Solton Aart Sat Array bietet trotz ihrer kompakten Ausmaße ordentliche Lautstärke und guten Sound. (Foto: Solton)

Der Name ist Programm: Beim Solton Aart Sat Array handelt es sich um eine Säulen-PA; der Namensbestandteil „Array“ deutet auf die Anordnung der Lautsprecher in der Säule hin. Dass das System kompakt ausfällt, kann man mit gutem Willen aus der Bezeichnung „Sat“ mit ihrer Referenz zu klassischen Satelliten-PA-Systemen ableiten. Die findet man auch in der Aart-Produktfamilie. Die Aart Sat Array besteht aus einem 15-Zoll-Aktivsubwoofer, dessen Endstufen beide Säulen-Topteile mit Energie versorgen. Das Säulen-Array ist auf einen Abstrahlwinkel von 120 Grad horizontal und 15 Grad vertikal hin konstruiert.

Outfit

Der erste Eindruck nach dem Auspacken ist positiv: Die Säulen machen einen hochwertigen Eindruck. Der Lack erscheint vielversprechend und sollte dem Musikeralltag lange Zeit standhalten. An der Rückseite ist direkt ein Lautsprecherflansch angebracht; dieser besitzt sogar ein Gewinde für die mitgelieferte Flügelschraube, um den Lautsprecher auf einem Stativ zu fixieren. Somit kann man verhindern, dass sich der Lautsprecher ungewollt verdreht – eine praktische Idee. Der Nachteil ist jedoch, dass er sich nicht so einfach abmontieren lässt und somit beim Transport oder der Lagerung der Säule stören kann. Mit 8 kg ist der Lautsprecher nicht schwer, lässt sich also leicht tragen und auch ohne Probleme auf ein Stativ stellen. Somit ist auch verzeihbar, dass kein Griff angebracht ist.

Der Subwoofer ist sehr kompakt und trotz der integrierten Endstufen nur 31 kg schwer. Um den Transport noch einmal zu vereinfachen, befinden sich an der Rückseite vier lenkbare Rollen, wovon zwei mit einer Bremse versehen sind. Die Rollen fallen vom Durchmesser her etwas klein aus, wodurch sich der Bass nur schwer über unebene Stellen schieben lässt. Beim Aufstellen auf die Gummifüße (Unterseite) stellen die Bremsen der Rollen ein Problem dar, da der Subwoofer an der Rückseite nach dem Aufstellen nicht auf den Gummifüßen, sondern auf dem Bremshebel der Rollen steht. Hier muss man Abhilfe schaffen, indem die Bremsen vor dem Aufstellen festgestellt werden. Dies ist kons­truktionsbedingt nicht anders zu bewerkstelligen.

Im Lieferumfang sind neben den Lautsprechern noch eine Bedienungsanleitung sowie ein Netzkabel für den aktiven Subwoofer enthalten. Lautsprecherkabel zur Verbindung von Topteilen und Subwoofer gehören nicht dazu. Als Zubehör sind Schutzhüllen für die Säulen sowie für den Bass, ein Tilt-Adapter, eine Wandhalterung, Stative und Distanzstange verfügbar.

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