Test Steinberg Wavelab Pro 9: Audio-Werkzeuge für den Feinschliff

Steinberg hat mit Wavelab 9 eine neue Version seines Werkzeugs für den Audio-Feinschliff vorgestellt. Der Test klärt, welche Verbesserungen sich damit für den Anwender ergeben und ob sich der Umstieg lohnt.

Was Audiobearbeitung und Metering anbelangt, ließ schon Wavelab 8.5 kaum Wünsche offen. Version 9 macht jetzt durch eine überarbeiteten Bedienoberfläche mit einer umfassenderen Mitten- und Seiten-Signalbearbeitung sowie durch eine verbesserte Mastersektion auf sich aufmerksam. Was ist sonst noch neu?

Oberfläche

Die auffälligste Neuerung in Wavelab 9 ist die überarbeitete Bedienoberfläche. Damit gehen Verbesserungen bei der Darstellung, der Konfiguration und dem Zugriff auf die Funktionen einher. Im Zentrum des Bedienkonzepts steht die so genannte Ribbon Bar, die alle bereitstehenden Funktionen für einen Kontext auf einen Blick darstellt. Das erspart lästiges Suchen in Menüs, denn die gewünschte Funktion ist meist nur einen Mausklick entfernt. Schnell hat man sich an die neue Oberfläche gewöhnt.

Alle Bereiche, etwa die Metering-Anzeigen, der Audio-Editor oder der Masterbereich können durch Drag-and-drop aus dem schwimmenden Fenster der Hauptoberfläche herausgelöst, frei platziert und skaliert werden. So können Sie auf großen Displays alle Meter- und Bearbeitungsmodule darstellen lassen.

Auch die im Zentrum stehende Master Section wurde überarbeitet und erweitert. Es stehen nun zwölf Insert-Slots bereit, die alle per Klick auf die rechte Maustaste individuell konfiguriert werden können, etwa um Mitten- und Seitensignale separat zu bearbeiten. Monitoring und Metering wurden entsprechend angepasst, so dass jedes Signal getrennt abgehört, beurteilt und bearbeitet werden kann.

Die separate Bearbeitung von Mitten- und Seitensignalen ist in Wavelab Pro 9 konsequent umgesetzt. Auch in den Wellenform- und Spektrum-Editoren lässt sich von Stereo- auf M/S-Modus wechseln. Bewährte Qualitäten der Master Section wie etwa der intelligent arbeitende Bypass oder die Lautsprecherkonfiguration wurden beibehalten.

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