Yamaha stellt Hybridpiano AvantGrand N3X vor: Zwei Welten verbunden

Yamaha hat sein neues Hybridpiano AvantGrand N3X vorgestellt, das digitale Präzision mit dem Spielgefühl eines akustischen Flügels verbinden soll. Dazu verfügt das Instrument über eine modifizierte Flügelmechanik mit einem kontaktlosen, optischen Sensorsystem.

Yamaha AvantGrand N3X

Die Finger sollen beim Spielen auf dem neuen Hybridpiano Yamaha AvantGrand N3X dieselbe Gewichtung, dasselbe Ansprechverhalten und dieselben Ausdrucksmöglichkeiten wiederfinden, die sie von einem Konzertflügel kennen und erwarten. Ein zusätzlicher optischer Sensor am Hammerstil misst Zeit und Stärke des Hammeranschlags an den virtuellen Saiten, denn die Klangerzeugung ist vollständig digital. Sie bietet 256 polyfone Stimmen, fünf Piano-, drei E-Piano- und zwei Cembalo-Sounds. Als neue Top-Sounds finden sich darunter die Klänge eines Yamaha CFX-Konzertflügels und eines Bösendorfer Imperial, die im Vorgängermodell N3 noch nicht verfügbar waren. Der CFX-Sound wurde in einem binauralen Sampling-Verfahren aufgenommen, das das Hörerlebnis aus der Spielerposition abbildet, alle anderen Pianosounds mit dem so genannten Spatial Acoustic Sampling. Das Speaker-System spiegelt dieses Sampling-Verfahren wieder und gibt die Klangbestandteile dort im Gehäuse wieder, wo sie die Mikrofone beim Sampling aufgenommen haben. Ebenfalls neu beim N3X: Resonanzeffekte werden virtuell modelliert. Außerdem werden ein USB-Audiorecorder und professionelle XLR-Anschlüsse geboten, die beim Bühnen- oder Studio-Einsatz des AvantGrand N3X extra DI-Boxen überflüssig machen sollen. Der Verkaufsstart ist für die nächsten Wochen geplant, die Preisempfehlung liegt bei 19.200 Euro.

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